Babies, bands & andere nerveaufreibende dinge [ part 2 ]

by Siggi

„Georgie! Finger weg!“ ruft Jon, als er gerade die Garderobe des S Club 7 betritt. Georgie, der gerademal 10 Monate alt ist, sitzt in seinem Kinderwagen und rupft die Blätter einer Zimmerpflanze ab. Das Abreißen hätte Jon ja nicht weiter gestört, bloß die Tatsache, dass der Kleine auch noch alles in seinen Mund steckt, ist ihm nicht so recht. Er geht zu ihm rüber und nimmt ihm die vollkommen zerfriemelten Blattschnipsel aus der Hand, „Du kleiner Frechdachs, du! Du sollst das doch nicht essen! Das ist pfui, gibs her!“. Doch Georgie denkt nicht einmal daran, ihm sein leckeres Essen zu geben und fängt herzzerreißend an zu weinen. „Oh Mann, nicht weinen! Du weißt ganz genau, dass Onkel Jon Recht hat!“ versucht er ihn zu beruhigen. Aber er macht das Geschrei nur noch schlimmer und so kommen die restlichen Mitglieder nun gerannt. Paul geht zu dem Buggy und nimmt Georgie hoch. „Was denn? Hat Onkel Jon dich schon wieder geärgert?“ fragt er den kleinen Schreihals, als dieser seinen Papa mit seinen großen braunen Augen ansieht. „Ich hab ihn nicht geärgert! Er hat schon wieder Blätter abgerupft und in den Mund gesteckt! Und als ich sie ihm wegnehmen wollte, hat er angefangen zu schreien!“ verteidigt sich Jon. „Egal was du mit ihm anstellst, Jon, er ist halt jetzt in den Alter, wo er alles in den Mund steckt! Da kann keiner was gegen unternehmen!“ erklärt Hannah ihm das Verhalten ihres kleinen Sohnes. „Ist ja schon gut, ich wollte doch bloß nicht, dass er die isst! Du weißt doch nie, ob die nicht vielleicht giftig sind!“ entschuldigt er sich jetzt. „Ist ja schon ok, Jon, wir wissen ja, dass du dir bloß Sorgen um ihn machst! Aber du kannst beruhigt sein, seit wir ihn bei uns haben, haben alle Backstagebereiche nur noch ungiftige Pflanzen! Extra für unseren kleinen Georgie hier!“ klärt Paul Jon auf und übergibt den Kleinen weiter an Jo, die ihn komischer Weise immer beruhigen kann – Gott weiß warum! Als Georgie dann etwa eine halbe Stunde später in seinem Wagen eingeschlafen ist, machen sich die 7 auf den Weg zu den BBC Studios, wo sie heute noch ein Interview haben. Rachel stellt ihn vorsichtig in der Gardarobe ab und geht dann ebenfalls in die Maske, um für das Interview schick gemacht zu werden. Da ja alle schon eine meterdicke Schicht Make-up im Gesicht haben, dauert die ganze Prozedur nur einige Minuten und dann müssen die Clubbies auch schon ins Studio. Sie setzten sich alle auf die Sofas und warten darauf, dass der Moderator ihnen Fragen stellt. „So, hallo erstmal an alle! Wie geht's euch denn so?“ will der Moderator wissen. „Sehr gut, danke!“ antwortet Bradley, der direkt neben ihm sitzt. „Wir haben viele viele Mails bekommen, die ich euch jetzt hier erstmal abfragen werde!“ erklärt Peter, so heißt der Moderator, ihnen. „Also, kommen wir zur 1. Frage. Jessica fragt, ob Hannah und Paul noch ein Geschwisterchen für Georgie planen und wenn ja, wann und was? Also ich nehme mal an, dass sie mit >was< meint, ob ihr noch einen Jungen oder diesmal lieber ein Mädchen wollt!“, Peter ist auch ziemlich interessiert. „Mh, planen wir ein Geschwisterchen für Georgie?“, Hannah sieht Paul fragend an. „Ich weiß nicht! Vielleicht!“ antwortet Paul auf die Frage, „Sicher, natürlich, aber jetzt noch nicht! Der Kleine ist noch nicht mal 1 Jahr alt und wir beide, ach Quatsch, wir 7 sind mit ihm total ausgelastet!“ bestätigt Hannah grinsend. „Was, alle 7 kümmern sich um ihn?“ fragt Peter jetzt neugierig, „Klar doch, wir sind doch alle eine große Familie! Und da kümmert sich halt jeder um den Nachzügler!“ erklärt Jo ihm. „Aha. Und das klappt alles so, oder nicht?“, „Ja, besser, als wir anfangs gedacht hätten!“ meint Paul ganz zufrieden. „Na gut, kommen wir also zur nächsten Frage. Jill will wissen, ob es stimmt, dass Georgie eine feste Rolle in der neuen Staffel bekommt und wenn ja, als was?“ liest Peter vor. „Wer hat denn das behauptet? Wieso sollte er eine Rolle kriegen? Was sollte er denn bitte schön spielen?“ fragt Tina überrascht in die Runde. „Den jüngsten Fan der Welt!“ antwortet Rachel frech, doch sie weiß ganz genau, dass er nicht mitspielen wird. „Nein, also soweit wir wissen, wird er da nicht mitspielen!...“ klärt Hannah die ganze Sache auf, „...Allerdings würde mich auch mal interessieren, als was er mitmachen sollte!“. „Vielleicht als Folge eurer Knutscherei in der 3. Staffel!“ meint Jon frech, „Nee, das geht doch gar nicht! 1. War da bloß ein Kuss zwischen uns und 2. Wäre das ein bisschen komisch, weil immerhin gabs da noch 2 weitere Staffeln dazwischen, ohne Anzeichen auf ein Baby!“ klugscheißt Paul. „Ja, das mit dem Kuss ist doch bloß die offizielle Version, dass da doch noch mehr war, muss ja niemand wissen!“ versucht Jo Georgies Rolle zu retten. „Das darf niemand wissen! Immerhin ist das eine Serie für Kinder, da darf sowas gar nicht vorkommen!“ versucht Hannah die Serie überhaupt erst einmal zu erklären. „Aber das mit dem Kuss nimmt euch eh keiner mehr ab, immerhin gibt es ja Georgie! Und der ist bestimmt nicht nur durch einen Kuss entstanden!“ klärt Rachel ihre Kollegen auf. „Doch doch, mit einem einzigen Kuss hat alles angefangen! Also, denkt beim nächsten Knutschen daran, ein einziger Lippenkontakt genügt und ihr habt ein Kind am Hals!“ warnt Paul die Zuschauer und die anderen aus der Band. „Danke für die Aufklärung, Paul! Dank dir sinkt jetzt die Geburtenrate in England!“ behauptet Peter. „Na und? Ist nicht mein Problem! Wir haben genug für die Kinder im Land getan! Gibt's nicht eigentlich noch mehr Fragen?“ versucht Paul jetzt das Thema zu wechseln. „Doch, die gibt es! Hier fragt z.B. der William, nach welchen Kriterien ihr euch die Namen für Georgie überlegt habt? Er ist nämlich total stolz, dass der Kleine mit 2. Vornamen auch William heißt!“ liest Peter die nächste Frage vor. „Nach welchen Kriterien? Mh, weiß nicht, halt nach Gefühl und nach unserem Geschmack!“ beantwortet Hannah die Frage. „Wir dachten halt, wir können uns so im Königshaus einschleimen, wenn wir unseren Sohn wie den Prinzen nennen! Der Nächste heißt dann Harry!“ fügt Paul noch hinzu, „Ach Quatsch, erzähle hier nicht so ein Mist! Das stimmt doch gar nicht! William war halt für uns beide ein schöner Name und deshalb haben wir uns halt dafür entschieden! Und ich hoffe mal, dass Georgie damit zufrieden ist!“ versucht Hannah, die Frage damit nun entgültig abzuhaken. „Aha, ich bin mir sicher, dass er damit zufrieden sein wird! Ich meine, ändern könnte er ja eh nichts daran!“ beendet Bradley schließlich die Diskussion. „Eben, und wer will schon mit diesen Eltern über seinen Vornamen herumstreiten? Aber hier ist die nächste Frage: Ted will wissen, wie es war, als ihr mit den Juniors neue Go Wild Folgen gedreht habt und welche Staffel euch davon besser gefallen hat, die 1. Oder die 2.?“ liest Peter die nächste Frage vor. „Mh, welche Staffel hat uns besser gefallen?“ fragt Jon in die Runde, „Ich glaube, ich fand die 1. besser, weil mit Jon und Jo zusammen weg zu fahren, ist irgendwie witziger, als Kindererziehung von Teenagern!“ beantwortet Tina ihren Teil. „Ich fand auch die 1. Staffel besser, ich lache heute noch darüber, als Paul durch Moskau geirrt ist, weil er sein Ticket verloren hat!“ lacht Rachel, „Haha, sehr witzig! Wenns danach geht, dann fand ich auf jeden Fall die 2. besser! Immerhin hab ich mich dieses Mal besser vorbereitet, weil Hannah und ich ja 2 Kinds mit hatten! Und da wir die Vorbilder sind, können wir nicht einfach unsere Tickets verbummeln!“ gibt Paul seine Meinung preis. „Das war ja klar, das Vorbildszeug ist bloß eine Ausrede! Paul findet doch bloß die Fortsetzung besser, weil er eine Woche mit Hannah weg durfte!“ flüstert Bradley Jo ins Ohr. Peter hört das und nimmt gleich eine neue Diskussion auf, „Aha, so ist das also! Und lasst mich raten, als Andenken habt ihr Georgie mitgebracht!“. „Ja, jetzt, wo du das so sagst, das könnte hinkommen, er kam ja knapp eine Woche zu spät! Ja, stimmt!...“ überlegt sich Hannah jetzt, „...Aber ich fand auch die 2. Staffel besser, weil wir mit Stacie und Daisy total viel Spaß hatten!“. „Wer war denn eigentlich wo und mit wem? Ich hab da keine Ahnung, um ehrlich zu sein!“ will Peter jetzt wissen, da er sich überhaupt nicht über die neuen Folgen von „S Club Go Wild – Togehther“ informiert hat. „Also, Brad, Rochelle, Jay und ich waren in Südafrika!“ erklärt Rachel, „Jon, Hannah Junior, Calvin und ich waren in Amerika, wir haben die gesamten Staaten unsicher gemacht!“ fährt Tina fort, „Und ich war mit Frankie und Aaron in Indien!“ beendet Jo nun die Reihe an Antworten. „Ach und Paul, Hannah, Daisy und Stacie waren in Australien unterwegs!...“ fügt Jon jetzt noch hinzu, „...Sie haben die Kängurus, Koalabären und die Delfine erforscht!“, „Nicht nur das, wir waren auch Bungeespringen und nach Korallen tauchen!“ versucht Paul jetzt, die anderen neidisch zu machen. „Was, ihr und Bungeespringen? Das habt ihr vielleicht geträumt!“, Rachel kann das gar nicht glauben und versucht, die beiden damit aufzuziehen. „Doch, das stimmt schon, da kannst du Daisy und Stacie fragen!“ verteidigt sich Hannah jetzt, „Ja ok, bei den beiden könnte ich es mir noch vorstellen, aber ihr 2? Nee, also beim besten Willen nicht!“ mischt sich jetzt auch Bradley mit ein. „Ach halt doch die Klappe, Brad! Du wärst doch von uns allen der Letzte, der sowas machen würde!“ schlichtet Tina jetzt den Streit. Dann liest Peter noch die restlichen Fragen vor und nach etwa einer Dreiviertel Stunde waren sie dann auch schon fertig für heute und durften endlich nach Hause gehen. So kommen alle an diesem Abend etwas früher heim als sonst und können den freien Abend genießen. Hannah macht Georgie fertig für sein Bett, d.h. sie badet ihn, zieht ihn an und legt ihn in sein Bettchen. Als er dann endlich schläft, geht sie ins Wohnzimmer und setzt sich zu Paul auf die Couch. „Na, schläft er jetzt?“, Paul kriecht zu ihr rüber. „Ja, ganz friedlich und voll süß, wie immer!“ antwortet sie ihm lächelnd, dann legt sie ihren Kopf auf seine Schulter und atmet tief durch. „Schon komisch mit einem Kind, oder? Ich meine ok, er ist schon 10 Monate alt, aber trotzdem kommt es mir so vor, als ob es erst heute Morgen war, wo ich ihn das 1. Mal auf dem Arm hatte!“ schwelgt Paul in Erinnerungen und küsst Hannah zärtlich auf die Wange. „Ja, das ist schon schade, dass es so schnell groß wird! Ich kann mich noch ganz genau erinnern, als er mich zum 1. Mal mit seinen großen Augen angesehen hat! Er ist so süß und er sieht dir so ähnlich!“ schwärmt sie von Georgie, „Willst du damit sagen, ich bin auch süß?“ fragt er jetzt ziemlich interessiert, „Ja klar, du bist auch süß! Aber an Georgie kommst du nicht ran!“, sie küsst ihn und steht dann wieder auf, um sich in der Küche etwas zu Essen zu holen. Paul sieht ihr hinterher und macht dann den Fernseher an. Er schaltet alle Programme durch, bis er etwas interessantes findet, doch es kommt nichts in der Glotze..., also steht er auch auf und geht mit in die Küche. Er tritt von hinten an Hannah heran, legt seine Arme um ihren Bauch und küsst sie am Hals. Sie lächelt und dreht sich zu im um, dann folgt ein heißer Kuss...und plötzlich hören sie Georgie schreien! „Oh Mann, nicht jetzt!“, Hannah löst sich aus Pauls Armen und geht ins Schlafzimmer, wo das Gequengel herkommt. Sie geht zu seinem Bettchen und holt ihn raus, um ihn zu beruhigen, doch er schreit weiter. „He, scht, ist doch gut, mein Süßer! Mami ist doch hier!“, sie versucht ihn verzweifelt zu beruhigen, aber Georgie wird erst ruhiger, als schließlich auch Paul zu den beiden kommt. Er streckt seine Arme aus und macht seinen Eltern damit klar, dass er zu Daddy will. „Na komm her, mein Kleiner! Was ist denn los? Wieso willst du nicht zu Mami?“, Paul nimmt ihn und schon ist er ruhig! „Wie hast du das denn geschafft?“ fragt Hannah ihn verwundert, „Keine Ahnung, aber guck, er ist jetzt wieder ruhig!“, er legt ihn wieder ins Bettchen und steckt ihm seinen Schnuller in den Mund. Dann deckt er ihn zu und gibt ihm einen Gute-Nacht-Kuss, was Hannah dann auch noch macht. Dann schließen sie leise die Tür und gehen in die Küche zurück. „So, wo waren wir stehen geblieben?“ fragt er grinsend, „Am Tisch da drüben!“ antwortet sie frech. „Ach ja, am Tisch! Und was haben wir da gemacht?“ hakt Paul weiter nach und Hannah legt ihre Arme um seinen Hals und küsst ihn wieder zärtlich auf den Mund. Er legt seine Arme wieder vorsichtig um ihre Hüften und zieht sie wild knutschend ins Wohnzimmer auf die Couch zurück. Paul küsst sie liebevoll am Hals und geht mit seiner Hand langsam unter ihren Pullover, bis Hannah plötzlich abblockt, „Mmmh, warte mal, Georgie schläft doch noch gar nicht!“. „Na und? Er kann doch aus seinem Bett nicht raus und fragen, was wir hier machen kann er auch noch nicht, also ist das doch egal!“ versucht Paul sie doch zu überreden, „Ich weiß, ich meinte ja nur, dass er jeder Zeit wieder anfangen könnte zu schreien und dann stört er uns doch!“ erklärt Hannah ihm und Paul akzeptiert die Ausrede, „Ok, gewonnen! Aber sobald er schläft, machen wir es uns gemütlich, einverstanden?“, „Ok, also los junger Mann, schlaf endlich ein!“ drängelte sie den Kleinen. Nach ungefähr 3 Stunden sind beide dann fertig und Hannah schleicht sich leise ins Schlafzimmer, um nachzusehen, ob Georgie nun endlich schläft. Sie deckt ihn zu und küsst in vorsichtig, als Paul dann auch hinterher kommt. „Und? Wie siehts aus?“ flüstert er fragend, „Sehr gut, scheint, als ob er sich jetzt doch entschieden hat, es mal mit schlafen zu versuchen!“ antwortet sie und küsst ihn auf die Wange. „Na dann, let's have fun!“, er nimmt ihre Hände und zieht sie rüber zum Bett, dann küsst er sie am Hals und knöpft langsam ihr Schlafanzugoberteil auf... Als Georgie gegen 7 Uhr am nächsten Morgen aufwacht, setzt er sich in seinem Bettchen hin und fängt an, sich seine Söckchen auszuziehen. Erst knuggert er nur leise und brabbelt in seiner typischen Babysprache, doch nach einer Weile fängt er dann langsam und immer lauter werdend an zu quengeln, was Paul dann schließlich munter macht. Er steht leise auf und holt Georgie in sein Bett und der Kleine krabbelt voll begeistert zu seiner Mama rüber, um sie aufzuwecken. „He nicht, lass die Mami schlafen! Komm her, Daddy ist auch noch müde! Hier, wir schlafen jetzt zusammen, ok?“ versucht Paul ihn zurück zu halten, doch schon zu spät – Hannah ist doch schon wach! „He, na guten Morgen mein Süßer! Na komm mal her!“, er klettert auf ihren Bauch und kuschelt sich strahlend in Hannahs Decke. „Morgen Liebling! Gut geschlafen?“, auch Paul kuschelt sich jetzt an sie, „Morgen! Ja, hab ich und du?“, sie küsst ihn auf die Wange und drückt Georgie dann auch noch einen Kuss auf die Stirn. „Auch gut! Mr. hier ist ganz schön früh wach heute! Er scheint auch gut geschlafen zu haben.“ bemerkt Paul und küsst Hannah dann auf den Mund. „Mmh, bleibst du noch mit ihm hier oder machst du ihn fertig? Ich gehe Frühstück machen, ok?“, Hannah steht auf, zieht sich an und geht in die Küche, um schonmal Georgies eingeweichtes Toast in Milch vorzubereiten. Paul hat ihn in der Zwischenzeit auch aus dem Bett gekriegt und wickelt ihn im Badezimmer. Da der Kleine eigentlich nur dann nicht strampelt wenn er endlich einmal schläft, hat er Mühe, ihm seinen Schlafanzug auszuziehen, die Windel abzumachen, ihn zu säubern, eine neue Windel umzubinden und ihm später Unterhosen, Strumpfhosen und Pullover anzuziehen. Dann kämmt er ihm seine kurzen dünnen Härchen auf dem Kopf und trägt ihn in die Küche. „So, hier ist er, frisch gewaschen, neu gewickelt und fein gekämmt! Und er hat wieder ein supersüßes Outfit an!“ zeigt Paul stolz sein Meisterwerk. „Oh, na du, Daddy hat dich aber schick gemacht! Da machst du ja Onkel Brad und Onkel Jon heute Konkurrenz!“ meint Hannah, als sie Georgie auf ihren Schoß setzt, um ihn zu füttern. „Ach, die 2 kommen doch an ihn überhaupt gar nicht ran! Sieh ihn dir doch mal an, so süß werden Jon und Brad nie aussehen, da können sie sonstwas machen!“, Paul ist sich seit Georgies Geburt sicher, dass sein Sohn sowieso der süßeste Junge auf der ganzen Welt ist und das versucht er auch jedem klarzumachen. Dann fängt er an, Frühstück zu machen, während Hannah den Kleinen jetzt in seinen Hochstuhl setzt, damit sie ihm besser den Löffel in den Mund stecken kann. Nach etwa 20 Minuten sieht sie dann auf die Uhr und überlegt, wann sich die Band heute eigentlich trifft, „Sag mal, wann sollen wir eigentlich in Simons Büro sein?“. „Gegen 9 erst, wir haben also noch viel Zeit!“ antwortet Paul, der jetzt den Fütterdienst übernommen hat. „Das ist gar nicht mehr soviel Zeit, wir haben es bereits Viertel vor 8!“ bemerkt Hannah und fängt jetzt an, Druck zu machen, weil sie und Paul sich auch noch fertig machen müssen und dann auch noch pünktlich losgehen müssen, damit sie nicht zu spät kommen. Als dann gegen halb 9 alle 3 fertig zum Aufbrechen sind, setzt Paul Georgie in seinen Autositz auf dem Rücksitz und sie fahren zu Simons Büro. Sie müssen extra eher losfahren, weil es bereits um diese Zeit in der Innenstadt Staus ohne Ende gibt und sie sonst zu spät kommen würden. Zur gleichen Zeit sind Jon, Tina und gerade eben auch Jo in 19 Management Gebäude eingetroffen und unterhalten sich schon wieder über den nächsten Urlaub. „Ich wette, wir werden erst wieder in 2 oder 3 Monaten frei kriegen! Ihr wisst doch, Simon entscheidet, wann wer wie Urlaub machen darf!“ meckert Tina, „Ja, ich find das voll doof! Wenn er dann auch wenigstens unseren Urlaub bezahlen würde, immerhin verdient er durch uns Milliarden!“ erwidert Jo leicht genervt. „Eben, er kriegt 51% von allem, was wir verdienen! Ich glaube, wir können froh sein, dass wir zu siebt sind, sonst würde jeder noch weniger kriegen!“ erklärt Jon ihnen, doch Jo unterbricht ihn fast, „Würden wir nicht mehr kriegen, wenn wir jemanden aus der Band schmeißen? Dann könnten wir doch unsere 49% unter 6 Leuten aufteilen, da springt doch mehr für uns raus, oder nicht?“. Doch Jon scheint der einzige gewesen zu sein, der den Vertrag richtig gelesen hat, „Nein! Dann würden wir nur noch 48% kriegen! Dann bekäme jeder noch weniger! Habt ihr euch denn eure Verträge gar nicht durchgelesen?“. „Naja, nicht wirklich! Ich hab zugehört, was Simon gesagt hat und dann gleich unterschrieben! Und er hatte gesagt, dass wir viel viel viel Geld verdienen werden! Und das hatte mich überzeugt!“ rechtfertigt sich Tina jetzt und schon sieht sie, wie Rachel und sogar Bradley (der mal nicht Letzter ist!) herein kommen. „Morgen ihr 3!“ begrüßt er Jon, Jo und Tina, „Morgen Brad, Morgen Rach!“ rufen alle 3 gleichzeiteig, plötzlich geht die Tür wieder auf und Paul kommt herein, „Morgen allerseits! He Brad, du bist ja heute auch schon da!“ begrüßt er alle. „Morgen Paul! Wir haben uns auch schon gewundert, wieso er heute so früh da ist!“, versucht Jo, Bradley aufzuziehen. „Morgen alle beisammen!“ ruft Hannah plötzlich, als sie auch zur Tür herein kommt, „Morgen Han, Morgen Georgie!“ rufen alle, außer Paul, er hat die beiden ja schon den ganzen Morgen gesehen. „He Georgie Süßer, na, wie geht's uns denn heute so?...“, Jo springt gleich auf und holt den Kleinen begeistert aus seinem Wagen, „...Irgendwie sieht er müde aus!“. „Ja, er hat auch gestern Abend noch lange gezappelt, bis er dann endlich eingeschlafen war und heute Morgen kam er auch schon gegen 7!“, auch Paul albert jetzt mit ihm herum. „Tja, er ist eben genau so quirlig wie seine Mama!“ bemerkt Jon mal wieder, das macht er schon seit Georgies Geburt. Plötzlich geht die Tür auf und Simon kommt herein, „Guten Morgen alle zusammen! Oh, heute ist sogar Bradley schon da! Wie kommts?“. „Tja, das nette und vor allem heiße Girl von gestern Abend musste heute um halb 8 raus, deshalb war ich schon so zeitig wach!“ erklärt Bradley angeberisch, bezüglich seiner tollen Nacht versteht sich! „Oh, als was arbeitet sie denn?“ fragt Rachel neugierig, aber sie weiß ganz genau, dass Bradley das sowieso nicht weiß, „Weiß nicht, alles was ich weiß ist, dass sie Tash hieß, also Natasha, und dass sie seit 4 Monaten single ist, mehr weiß ich nicht! Aber das ist doch auch egal, oder? Wir hatten jedenfalls eine heiße Nacht!“ zwinkert er Paul zu. „Wir auch!“ flunkert er zurück und grinst Hannah an. „Ach was, und da wollt ihr uns erzählen, dass ihr noch kein Geschwisterchen für Georgie wollt! Ihr 2 müsstest doch von uns allen hier am Besten wissen, dass man bei sowas mit Konsequenzen rechnen muss!“ stellt Jon die beiden ironisch zur Rede. „Schluss damit jetzt! Wir sind doch nicht hier um über irgendjemands Liebesleben zu diskutieren, sondern wegen der neuen Staffel!“, Simon will jetzt endlich mit der Besprechung anfangen. „Sorry!“ entschuldigen sich alle und setzten sich auf die Sessel und Sofas im Büro, um ihm zuzuhören. „Also, erstmal muss ich euch 2 leider bitten, entweder einen Babysitter für Georgie zu finden, oder ihn während der Dreharbeiten bei seinen Großeltern unterzubringen! 1., weil ihr eh kaum Zeit für ihn haben werdet und 2., weil es für ihn, wenn ihr ihn mitnehmt, zu stressig wird! Das wäre viel zu viel für den kleinen Kerl!“, obwohl Simon anfangs etwas gegen die Beziehung und vor allem die Schwangerschaft hatte, hat Georgie sein Herz dann doch im Sturm erobert und er organisiert er den Terminplan ganz und gar nicht straff, damit zwischendurch immer Zeit für ihn bleibt! „Ich werde ihn auf keinen Fall bei einem Babysitter lassen! Jedenfalls nicht so lange! Dann frag ich lieber meine Mutter, die passt doch gerne auf ihn auf!“, Hannah weigert sich, ihren kleinen Schatz so lange einem fremden Menschen anzuvertrauen, „Meine Mutter könnte doch auch nach ihm sehen, sie ist doch eh alleine, dann hat sie wenigstens eine Ablenkung!“ meint Paul, der weiß, dass auch seine Mutter ganz verrückt nach dem Kleinen ist. „Ok, dann geben wir ihn dorthin, aber nur, wenn es ihr recht ist!“, Hannah will ihr Georgie nicht aufdrängen, aber sie weiß, dass Pauls Mutter super auf ihn aufpassen würde. „Na klar, er ist doch ihr Lieblingsenkel! Du weißt genau, dass sie sich immer nicht von ihm trennen kann! Das wird ihr bestimmt gut tun!“, „Ja klar ist er ihr Lieblingsenkel, er ist ja auch ihr einziger!“, „Noch!“ mischt sich jetzt auch Jo mit ein, die ihn am Liebsten selber babysitten würde. „Ja, noch!“, Paul gefällt der Gedanke total, hoffentlich bald wieder Daddy zu werden, doch Hannah ist davon gar nicht begeistert, „Wenn ihr wüsstet, wie es ist, ein Kind zu kriegen, dann würdet ihr das auch weit voraus schieben!“. „Lasst euch damit bitte noch ein bisschen Zeit, ihr habt doch mit Georgie genug zu tun, oder nicht? Wir sollten uns jetzt lieber beeilen, ihr müsst gleich zum Meet&Greet von dieser einen Zeitschrift, ihr wisst schon, diese Fanaktion! Also, der Dreh der Serie beginnt am 22., das heißt also, ihr habt jetzt nur noch eine Woche Zeit, um Sachen zu packen! Ist das angekommen?“, wenn Simon etwas nicht leiden kann, dann ist es Rumgebummle; erst machen die 7 immer total langsam und dann beschweren sie sich, dass sie nicht genug Zeit hatten und so wie es aussieht, werden sie wohl gleich wieder herum meckern, weil sie höchst wahrscheinlich zu spät zum Meet&Greet kommen werden! „Ja, können wir jetzt gehen?...“, Paul ist schon immer derjenige gewesen, der die Gruppe antreibt und seit Georgie auf der Welt ist, hat er es mit den anderen 6 noch schwerer, da sie alle mit dem Kleinen herumalbern, anstatt sich auf ihren Job zu konzentrieren, „...Also los dann, ab geht's, Leute! Tschüss Simon!“, alle gehen zur Tür heraus und machen sich auf den Weg in die Hello-Magazine Redaktion, wo das Meet&Greet stattfinden soll. Im Taxi fällt Jo, die sich eins mit Paul, Hannah und Rachel (und Georgie sowieso) teilt, wieder ein, dass Hannah vorhin etwas von „....wenn ihr wüsstet, wie es ist, ein Kind zu kriegen...“ gesagt hat und spricht sie darauf an, „Sag mal, Han, du hattest vorhin irgendwas gesagt, was so klang, als ob Georgies Geburt voll dramatisch war. War es denn wirklich so schlimm? Du hast uns das zwar schonmal erzählt, aber da klang es eher schön!“, „Oh ja, es war schlimm! Ich meine, leg dich mal rund 25 Stunden mit starken Schmerzen in einen Kreißsaal und versuch, so ein dreieinhalb Kilo Paket mit 52cm Länge aus dir heraus zu drücken und dann sag mir, wie du es fandest! Es stimmt zwar, dass du die ganzen Anstrengungen vergisst, wenn du dein Kind dann zum ersten Mal im Arm hältst, aber das ist nur für kurze Zeit, richtig vergessen kannst du das nie!“, dass es verdammt weh tun würde und sehr anstrengend ist, wusste Hannah ja vorher schon, aber dass es sie so sehr strapazieren würde, dass sie noch Wochen später von der Geburt geschafft sein würde, damit hatte niemand gerechnet. „Naja, aber du musst schon zugeben, dass Georgie ein ziemlich großes Baby war, außerdem kam er doch ein paar Tage zu spät, oder nicht?“, auch Rachel hat das Gespräch jetzt mitbekommen und mischt sich ein, „Ja schon, aber trotzdem hab ich davon erstmal genug, wer garantiert mir denn, dass es beim nächsten Mal nicht wieder so groß ist und diesmal eher kommt?“, Hannah will noch gar nicht über ein neues Baby nachdenken, doch sie hat das Gefühl, dass die anderen unbedingt wieder ein Baby für sie wollen. „Leute, wir sind da, alles aussteigen!...“ drängelt Paul die Mädels hinten aus dem Taxi und nimmt Hannah Georgies Sitz ab, in dem der Kleine friedlich schläft, „...Na sieh mal an, hier ist wohl doch jemand müde? Ja ja, so ist das eben junger Mann, wenn man die halbe Nacht Theater macht und dann morgens auch noch der erste im Bad sein will!“. „Tja, er scheint eben gewusst zu haben, was ihr gestern Abend vorhattet und er will eben auch noch kein Geschwisterchen!“ erklärt Rachel sein Verhalten, „Hat aber nichts geholfen, wir hatten trotzdem unseren Spaß, stimmts?“ grinst Paul und zwinkert Hannah zu. „Ja, in diesem Punkt kennt er seine Eltern eben doch noch nicht! Tja, so ist das halt! Mir grauts heute schon vor dieser Frage, wenn er dann in dem Alter ist und wissen will, wie das mit den Kindern so funktioniert! Ach weißt du was? Das darfst du ihm dann erklären!“, jetzt grinst sie Paul frech zurück, der sie ganz verdutzt ansieht, „Ich? Na gut, aber wenn wir irgendwann mal noch ein Mädchen kriegen sollten, dann erklärst du ihr das! Das ist nur gerecht!“, „Ok, und wenn wir doch noch einen Jungen kriegen?“, „Dann auch!“, „Na gut! Gewonnen!“. Die anderen 3 kommen auch noch hinzu und alle zusammen gehen in das Redaktionsgebäude des Hello-Magazines. Als sie am Abend, nach einem langen Meet&Greet, 3 Interviews und 2 Gigs heim kommen, ist es bereits ziemlich spät und Hannah lässt sich todmüde auf die Couch fallen, „Oh Gott, ich muss ins Bett, ich schlaf gleich ein! Bleibst du noch auf?“. „Nein, aber geh du schon vor! Ich bringe Georgie ins Bett und dann komme ich auch, ok?“, Paul ruft vom Badezimmer aus zu ihr, da er schon am Ausziehen des Kleinen ist. „Ok, dann gehe ich jetzt duschen und dann ins Bett!“, Hannah steht auf und geht ebenfalls ins Bad zu ihren beiden Männern, „Gut, Gee (Georgies Spitzname unter den Fans) schläft auch schon fast, er ist sogar zu müde zum Strampeln!“ meint Paul, als er merkt, das Georgie schon so müde ist, dass er sich problemlos waschen und umziehen lässt. „Unglaublich! Wie hast du das denn geschafft? Mich tritt er immer, auch wenn er todmüde ist!“, sie sieht ihm ganz verwundert zu, „Keine Ahnung, es war halt auch ein langer Tag für ihn! Aber wolltest du nicht duschen gehen?“ lenkt er sie jetzt ab, als er Georgie vorsichtig in seine kleine Wanne setzt. „Ach ja, ihr 2 kommt doch klar, oder?“ fragt sie, während sie sich schonmal auszieht, „Sicher, du siehst doch, wir sind ein gutes Team!“. Ein paar Minuten später ist Georgie dann auch schon fertig fürs Bett und als Paul in dann noch zudeckt, ist er bereits eingeschlafen. Er küsst ihn vorsichtig auf die Wange und schließt dann leise die Tür. Er geht wieder ins Bad zurück und zieht sich auch aus, um zu duschen. Hannah putzt in der Zwischenzeit ihre Zähne und gibt ihm noch schnell einen dicken Gute-Nacht-Kuss. „Gute Nacht, Pauly! Ich geh jetzt schlafen! Mach dann leise!“, sagt sie noch und kriecht dann in ihr kuscheliges Bett. Als nach etwa 5 Minuten schließlich auch Paul fertig ist und in sein Bett kommt, ist sie bereits fest eingeschlafen. Er krabbelt zu ihr rüber, küsst sie auf die Wange und schläft dann auch, an sie gekuschelt, ein. Gegen halb 6 am nächsten Morgen wacht Hannah auf, sie fühlt sich nicht besonders und eigentlich, so denkt sie sich, wäre es vielleicht besser, lieber mal ins Bad zu gehen, doch sie bleibt liegen und dreht sich wieder um. Doch es hilft nichts, obwohl sie immer noch total müde ist, ist ihr schlecht und so steht sie dann doch auf. Sie ist gerade auf dem Weg ins Badezimmer, da merkt sie auch schon, dass sie hätte doch gleich aufstehen sollen! Sie rennt schnell zur Toilette und übergibt sich ein paar mal. Da Georgie auch nur noch im Halbschlaf war, wacht er schließlich auf und fängt an zu weinen. Dadurch wird Paul dann letzt endlich auch wach und bemerkt, dass Hannah nicht mehr in ihrem Bett liegt. Er steht auf, holt Georgie aus seinem Bettchen und versucht ihn zu beruhigen. Dann suchen die beiden nach der Mama und finden sie schließlich im Badezimmer. „He, was ist denn los? Geht's dir nicht gut?“ fragt Paul besorgt, „Nee, nicht so richtig! Ich bin aufgewacht und dann ist mir schlecht geworden!“ erklärt sie ihm. „Meinst du, dass du heute trotzdem arbeiten kannst, oder willst du lieber zu Hause bleiben?“, eigentlich wäre es Paul lieber, wenn sie heime bleibt und sich auskuriert, aber er weiß, dass sie eh nicht im Bett bleiben würde. „Nein, ich bleibe nicht hier, siehst du? Mir geht's doch schon wieder besser!“, sie hasst es, krank im Bett zu liegen und das macht sie ihm auch klar. „Naja meinetwegen, aber wenn dir wieder schlecht ist, dann sag Bescheid, ok?“, „Mach ich, versprochen! Guten Morgen erstmal, ihr 2 Süßen!“, sie spült ihren Mund aus, gibt beiden einen dicken Kuss auf den Mund und nimmt Georgie auf den Arm, der jetzt seiner Mami klar gemacht hat, dass er zu ihr will. „Ja, guten Morgen, Liebling! Hast du sonst gut geschlafen?“ fragt Paul, als er hinter allen 3en, die jetzt das Bad verlassen, die Tür schließt. „Ja, ich bin gestern Abend gleich eingeschlafen, ich lag noch gar nicht richtig im Bett! Und du? Bist dann auch gleich gekommen?“, „Ja, vielleicht 5 Minuten nach dir, da hast du aber schon ganz fest geschlafen!“, sagt er und sie setzt Georgie aufs Bett und kriecht dann , wie Paul auch, wieder unter ihre Decke. „Na gut dann, ich versuch jetzt aber trotzdem noch ein bisschen zu schlafen, es ist erst kurz nach halb 6! Nacht ihr 2!, sie küsst die beiden nochmal und dreht sich dann um. Georgie krabbelt zu Paul auf Kissen, er deckt ihn zu und die beiden schlafen dann schließlich auch wieder ein. Ca. 2 ½ Stunden später klingelt plötzlich Pauls Handy, was alle 3 aufweckt. Er steht auf und geht ran, „Hallo?...Morgen Jon!...Was? Wieso das?...Aha, ok, dann bis gleich!“, er legt wieder auf und geht zu den anderen beiden zurück. „Wer war das denn?“ fragt Hannah noch ganz verschlafen, „Jon, er meinte, dass Simon noch einen Interviewtermin gemacht hat, und zwar in einer halben Stunde! Bei TOTP, wegen unserem vollen Terminplan war nur noch zu dieser Zeit ein Platz frei, also müssen wir uns beeilen!“ antwortet Paul ihr, während er Georgie schonmal ins Bad schafft, um ihn fertig zu machen. „Oh nein, konnte er uns das nicht gestern schon sagen? Warum kriegen wir das immer erst als Letzte gesagt? Wir müssen doch das Interview führen, nicht er!“, sie steht auch mit auf und folgt den beiden Jungs ins Bad. Exakt eine halbe Stunde später kommen die 3 dann im TOTP-Studio an. „Guten Morgen ihr 3, auch schon da?...“ begrüßt Jon sie, „...Was ist denn mit dir los, Han, du siehst so blass aus, wirst du krank?“. „Ach Quatsch, ich bin in Ordnung! Mir geht's nur heute irgendwie nicht so besonders! Macht euch keine Sorgen!“ versucht Hannah ihn zu beruhigen, doch Rachel, Jo und Tina werfen sich nur alles sagende Blicke zu, sie haben alle den gleichen Gedanken, was sie haben könnte, immerhin wäre das nicht das 1. Mal. „Na gut, wie du meinst! Trotzdem gefällst dir mir gar nicht!“ meint Jon immer noch etwas besorgt, doch Paul überzeugt ihn mit seinem Blick gleich, dass es eh sinnlos ist, ihr jetzt so eine Rede zu halten, sie ließe sich sowieso nicht überzeugen. „So, da wir ja jetzt komplett sind, schlage ich vor, wir machen uns dann mal fertig, was meint ihr?“ treibt Paul die Band jetzt an, „Ja, er hat Recht, also los!“ stimmt Tina ihm zu und setzt Georgie, mit dem sie gerade noch, wie jeden Tag, herumgealbert hat, wieder in seinen Kinderwagen. Alle setzten sich auf die für sie vorgesehene Couch und warten darauf, dass der Interviewer hereinkommt. Nach etwa 2 Minuten geht dann auch schon die Tür auf und ein Mann, der allen schon von vielen Interviews vorher bekannt ist, begrüßt sie. „Hallihallo S Club 7! Na, wie geht's euch denn heute? Ich freue mich, euch mal wieder interviewen zu dürfen! Hallo junger Mann, du wirst auch von Tag zu Tag süßer!...“ begrüßt er jetzt auch Georgie, der ihn mit seinen großen braunen Augen neugierig ansieht, „...Na was denn? Du kennst mich wohl nicht, was? Doch doch, du kennst mich, du kannst dich bloß nicht mehr an mich erinnern! Ich hab doch deine Mami, deinen Papi und deine Tanten und Onkels von der Band schon öfter interviewt! Und dir hab ich auch schon ein paar Fragen gestellt, weißt du das noch?“, man merkt, dass der Mann von dem Kleinen total begeistert ist. „War deine 1. Frage an ihn nicht, ob er mit seinen Eltern zufrieden ist?“ erinnert sich Bradley, „Ja, aber er hat bisher noch nicht geantwortet! He, du kleiner Süßer, wie machen sich Mama und Papa denn so in ihrer Elternrolle?“, er kann sich einfach nicht von Georgie abwenden, doch der Kleine sieht ihn nur an, dreht sich dann aber augenreibend weg und fängt an nach seiner Mami zu quengeln! „He, Georgie, nicht weinen! Mami ist doch hier! Komm mal her!“, Hannah nimmt ihn aus seinem Wagen und setzt ihn auf ihren Schoß, wo er auch sofort wider ruhig ist. „Ja, also dann, fangen wir mal lieber an! Ich habe heute wieder ein paar schöne Fragen für euch, sowas habt ihr bestimmt noch nicht erlebt!“ bereitet Jason (so heißt der Interviewer) sie auf die turbulenten Fragen vor, „Ach, uns kann nichts mehr erschrecken! Wenn du wüsstest, was wir schon so alles für Fragen gestellt bekommen haben, da haut es dich um!“ entgegnet Paul ihm grinsend. „Na dann, kann ja nichts mehr schief gehen! Also, 1. Frage, die ist eher mehr an Rachel und Jo gerichtet und zwar, gibt es für euch einen Unterschied zu eurem Leben bevor ihr geheiratet habt, oder hat sich da so viel nicht verändert?“ stellt Jason ihnen die 1. Frage, „Mh, ich glaube, so viel hat sich da nicht geändert! Es sind immer noch die gleichen Männer, mit denen wir vor der Hochzeit auch schon zusammen waren und vom Wohnen her leben wir auch noch in der kleinen Wohnung, in der vorher auch schon gelebt haben!“ antwortet Jo ihm, sie und Rachel sind nämlich bereits seit jetzt fast 3 bzw. 4 Monaten mit ihren Freunden Lee und Jeremy verheiratet. „Aha, würdet ihr also jedem weiter empfehlen zu heiraten, oder würdet ihr Nachahmende lieber warnen?“ hakt Jason jetzt weiter, „Ich finde, das ist jedem selbst überlassen, ob er mal heiraten will oder nicht! Außerdem können sich unsere Ansichten doch jeder Zeit wieder ändern! Wir könnten z.B. heute noch sagen ja, ihr müsst alle heiraten, das ist das Beste, was ihr überhaupt machen könnt und morgen könnte ich mit Jez schon im Streit liegen und sagen nein, heiratet bloß nicht, das wäre der größte Fehler, den ihr machen könnt!“ antwortet Rachel. „Das stimmt, Paul, Han, glaub ihr denn, dass ihr jemals heiraten werdet? Immerhin heißt Georgie mit Nachnamen auch Cattermole!“ richtet Jason jetzt seine Frage an die beiden und weil Hannah Georgie schon wieder beruhigen muss, versucht Paul, die Frage so gut es geht zu beantworten, „Mh, mal sehen, vielleicht! Wer weiß? Aber im Moment habe ich noch gar keine Pläne in diese Richtung, wenn ich ehrlich sein soll! Hannah hat also noch nichts bezüglich eines Antrags zu befürchten!“. „Das ist aber schade, ihr 2 wärt bestimmt ein schönes Hochzeitspärchen! Vor allem mit einem Kind ist das ja besonders romantisch!“ versucht Jason sie doch zu überreden, „Trotzdem, damit wollen wir lieber noch warten. Vielleicht machen wir das dann irgendwann einmal, wenn Georgie groß ist und ausgezogen ist und wir Zeit für uns haben!“ mischt Hannah sich nun doch ein. „Also schließt ihr eine Hochzeit nicht aus?“ will jetzt auch Jon genauer wissen, „Naja, nicht wirklich! Es ist nicht so, dass wir den Gedanken verdrängen, aber wir schieben ihn weit weit weit voraus! Reicht das als Antwort?“ versucht Paul jetzt das Thema zu beenden. „Naja, ok, ja, es reicht – vorerst! Aber Jo, Rach, ihr seid doch glücklich verheiratet, oder?“ wendet Jason sich nun wieder Rachel und Jo zu, „Ja, also wir sind glücklich, ihr?“ leitet Rachel die Frage an Jo weiter, „Ja, wir auch! Und ich hoffe, dass das auch so bleibt!“ beendet sie jetzt entgültig das Thema. „Gut, wie siehts denn mit Nachwuchs aus? Dass der S Club 7 mehr kann, als nur singen, tanzen und gute Laune verbreiten, hat man ja an Georgie schon gesehen! Wer wird denn als nächstes einen Spielgefährten für ihn basteln? Oder ist da schon ein Geschwisterchen in Planung?“ fragt Jason in die Runde, „Also in Planung ist noch keins, aber man weiß ja nie, Georgie kam ja auch ganz unerwartet, aber wie man sieht, hat das der Band nicht geschadet!“ antwortet Hannah und versucht so, gleich alle möglichen Babygerüchte zu dementieren. „Also wir haben auch noch nicht wirklich an ein Baby gedacht, immerhin haben wir ja mit Georgie hier genug zu tun!“ antwortet jetzt auch Jo, die, obwohl sie selbst noch keine Kinder will, ganz begeistert von ihrem 8. Bandmitglied ist. „Naja und wir haben uns über Kinder auch noch keine ernsthaften Gedanken gemacht! Immerhin haben wir ja noch viel Zeit für Nachwuchs!“ versucht Rachel jetzt das Thema zu beenden, doch Bradley hakt jetzt bei Tina weiter, ob sie nicht vielleicht Babypläne hat, immerhin ist sie ja die Älteste in der Band, „Was ist eigentlich mit dir Teen? Du bist doch hier von allen die Älteste, wie siehts bei dir und Tommy mit Kindern aus?“, „Wir haben da zwar mal drüber gesprochen, aber sagen wirs mal so, es will einfach nicht klappen!“, alle sehen Tina erstaunt an, damit hatte niemand gerechnet, dass Tina jetzt Kinder will! „Wieso klappt es nicht? Liegt es an ihm oder an dir?“ fragt Jon jetzt neugierig nach, „Das weiß ich doch nicht! Wenn ich es wüsste, dann hätten wir ja auch kein Problem damit!“ antwortet sie ihm. „Es liegt an der Einstellung! Wenn ihr das unter Druck versucht, dann wird das nie was! Ihr dürft da nicht dran denken, dann passiert es schon!“ erklärt Paul ihnen, er muss es ja wissen, „Ja, so hat es bei uns auch funktioniert, nur mit dem Unterschied, dass wir es nicht drauf angelegt haben, ein Baby zu kriegen!“ stimmt Hannah ihm zu. „Aha, danke für den Tipp, das werden wir mal ausprobieren!“ plant Tina schon den heutigen Abend, „Oh oh, dann sollten wir Tommy vielleicht schon mal vorwarnen, oder?“ flüstert Jo Rachel ironisch ins Ohr, „Oh Gott, der Arme! Wenn er wüsste, was ihn erwartet! An seiner Stelle würde ich heute Abend nicht nach Hause gehen!“ flüstert Rachel zurück. „He, was soll denn das jetzt wieder heißen, he? Er will doch auch ein Baby!“ verteidigt sich Tina jetzt den beiden gegenüber, „Das war doch nicht wegen dem Baby gemeint, sondern wegen deinen Plänen, der ist heute Abend kaum richtig zur Tür herein, da stürzt du dich schon auf ihn!“ klärt Bradley sie auf. „Genau, unter so einem Druck kann der arme Kerl doch gar nicht!“ setzt Paul jetzt noch eins drauf, „He, hört auf jetzt! Tina, das wird schon noch, wenns passieren soll, passierts!“ versucht Hannah ihr jetzt Geduld zuzusprechen. „Meinst du? Naja, danke für den Tipp!“ meint Tina jetzt ganz hoffnungsvoll, „Bitte, bitte! Kein Problem! Aber seht euch mal den armen Jason an, der wartet hier verzweifelt, dass wir fertig werden mit quatschen, damit er seinen Job machen kann!“ versucht Hannah, die anderen wieder auf ihren eigentlichen Grund, warum sie hier sitzen, aufmerksam zu machen. „Danke, dass du es ansprichst, Hannah, ich hab nämlich noch ein paar schöne Fragen für euch, z.B. diese hier, und zwar, Bradley, Jon, wie siehts denn eigentlich bei euch mit der großen Liebe aus? Ihr seid doch die einzigen beiden Singles in der Gruppe!“ lenkt Jason die Frage jetzt an die beiden Jungs, „Mh, ich hab keine Ahnung, warum uns niemand will! Sehen wir denn wirklich so schlimm aus?“ fragt Jon verzweifelt die anderen, „Das vielleicht nicht, aber die denken halt alle, wir seien keine guten Boyfriends, weil wir halt immer so lange solo sind!“ erklärt Bradley ihm. „Ach Quark mit Soße, ihr werdet schon noch jemanden finden, der mit euch zusammen sein will!“ versucht Jo die beiden aufzumuntern, „Aha, na wenn du das sagst! Danke, Jo, das baut uns echt auf!“ bedankt sich Bradley. Dann beenden die 7 ihr Interview und erledigen die restlichen Termine, die an diesem Tag anstehen. Etwa eine Woche später sitzen alle 7 dann auch schon im Flugzeug auf dem Weg nach New York, wo ihre neue Staffel gedreht werden soll. Georgie ist, wie geplant, nicht mit gekommen, sondern bleibt in den knapp 3 Monaten bei Pauls Mutter (aber er hat Glück, genau einen Tag vor seinem 1. Geburtstag sind seine Eltern wieder da!). In ca. einer halben Stunde wird der Flieger landen, doch die Band ist mit ihrem eigenen Kram so beschäftigt, dass sie das gar nicht realisieren. Bradley schläft (was sonst?) auf seinem Platz am Fenster, Jon, der neben ihm sitzt liest ein Buch und Tina, die neben Jon sitzt löst ein Kreuzworträtsel in einem Reiserätselbuch. Jo, die hinter Tina neben Rachel sitzt, hilft ihr hin und wieder dabei und spielt gleichzeitig mit Rachel und Hannah, die neben Paul hinter den beiden sitzt, ein kleines magnetisches Mensch-ärgere-dich-nicht-Reisespiel. Paul hört Musik, sieht den 3en beim Spielen zu und fängt jedes Mal an zu grinsen, wenn wieder jemand rausgeschmissen wird. „Jo? Wie heißt der Hase in der Fabel? Mit...2...4...6...12 Buchstaben!“ fragt Tina hinter sich, „Meister Lampe!“ kommt es von Rachel, Jo, Hannah und Jon gleichzeitig. „Aha, danke!...“ sagt Tina und schreibt es in das Gitter, „...Gut, passt rein!“. „He, du darfst den gar nicht schmeißen, guck, hier, du hast eine 4 gewürfelt, das sind aber 5 Felder, die du gegangen bist!“ beschwert sich Jo jetzt bei Rachel, „Was? Du standest aber hier und nicht hier! Also, raus mit dir!“ stellt sie die Sache gerade. „Nein, ich stand hier, als du gewürfelt hast, hast du mein Männchen angestoßen!“ verteidigt sich Jo, „Stimmt doch gar nicht! Du standest schon die ganze Zeit dort! Hannah jetzt grins nicht so, sag doch auch mal was, stimmts? Jo stand da!“ wendet sich Rachel jetzt an Hannah, die nur da sitzt und schmunzelt, „Keine Ahnung, wer wo stand! Ich gucke nur nach meinen Männchen, nicht nach euren! Und ich stand jedenfalls hier, hinter dem anderen von Jo, den du jetzt auch umgestoßen hast!...“, Hannah setzt Jos Männlein wieder auf das Feld, wo er stand und nimmt den Würfel, „...Ist doch jetzt egal, ob du dort standest oder dort! Du bist doch sowieso vorne, du hast schon 2 drin, wir erst 1! Also los, raus jetzt!“. „Na gut, dann lass ich mich halt von Rachel schmeißen, aber warte nur, Rach, Rache ist Blutwurst!“ kündigt Jo Rachel Schlimmes an und stellt ihr Männlein raus. „Oh Mann, wie im Kindergarten, echt!“ mischt Jon sich jetzt ein, den der Krach vom Lesen abhält, „Ist doch gut jetzt, lies weiter, wir haben alles unter Kontrolle!“ wehrt Rachel ihn ab. „So Jo, ich hab mich für dich an Rach gerächt! Hier, ich hab sie auch geschmissen! Zufrieden jetzt?“ meldet sich Hannah wieder zu Wort, die ihren Zug jetzt beendet hat, „Ja, danke, jetzt kann ich wieder in aller Ruhe weiter spielen!...“ bedankt sich Jo bei ihr. „...Das war wenigstens gerecht, nicht so wie bei mir!“, „Jetzt ist aber gut ihr 2! Ihr fangt gleich nochmal von vorne an, wenn ihr jetzt nicht aufhört!“ mischt Paul sich jetzt auch mit ein. „Horcht mal Leute, ich muss mal schnell aufs Klo, Pauly, spielst du dann für mich weiter?“ fragt Hannah ihn und steht auf, „Klar, mach ich!“ antwortet er und setzt sich so hin, dass er aufs Spielbrett langen kann. Hannah geht zur Toilette, weil ihr, wie in den letzten Tagen auch schon, wieder schlecht ist, sie hat aber keine Ahnung, woran das liegen könnte, das letzte Mal, als sie laufend so müde war und ihr immer schwindlig wurde, war sie mit Georgie schwanger, aber diesmal kommt noch dazu, dass sie ständig kotzen muss. Was sie nicht weiß ist, dass sich Tina, Jo und Rachel schon über ihren Zustand unterhalten haben und auch der Ansicht sind, dass es genau so ist, wie bei ihrer 1. Schwangerschaft und da es damals ein Junge geworden ist und man bei Jungs bekanntlich weniger Brechen muss, sind sie sich alle 3 einig, dass es, falls Hannah wirklich wieder schwanger sein sollte, diesmal ein Mädchen wird! Ungefähr 5 Minuten später kommt Hannah zurück, es geht ihr nicht wirklich besser, aber zumindest hat sie nicht mehr das Gefühl, jeden Moment auf den Sitz zu kotzen, so setzt sie sich wieder zu den anderen auf ihren Platz und übernimmt wieder ihre Spielfiguren, die in der Zeit, in der sie auf dem Klo war, sehr weit voran geschritten sind. „He, danke, du bist ja ziemlich weit gekommen!“ bedankt sie sich bei Paul, der jetzt wieder auf seinen Sitz zurück rutscht, „Ich weiß! Das kommt nur daher, dass Jo und Rachel sich nur noch gegenseitig jagen, einer rächt sich an dem anderen! Mich, oder besser, dich haben sie in Ruhe gelassen, obwohl dich jeder mindestens einmal hätte schmeißen können!...“ klärt er sie auf und guckt auf seine Uhr, „...Eh Leute, wir landen gleich, packt euer Zeug mal lieber schon zusammen und weckt mal Bradley, sonst fliegt der wieder mit nach London zurück!“. Tina und Jo packen ihre Sachen (das Rätselbuch und das Minispiel) ein und Jon haut Bradley vorsichtig sein Bauch auf den Kopf, „Aufwachen, Bradley, los, ein bisschen flott!“! „Eh! Spinnst du? Wieso weckst du mich?“ schreit Bradley ihn ganz erschrocken an, „Wir landen gleich!“ erklärt Jon ihm und packt schließlich auch sein Buch ein. „Guckt mal da, die Freiheitsstatue!“, Tina zeigt aus dem Fenster und alle gucken hinaus, „Ja, cool, aus der Perspektive hab ich die noch nie gesehen!“ stellt Rachel fest. Etwas später steht das Flugzeug dann auch schon auf New Yorker Boden und die 7 steigen aus. Sie holen ihr Gepäck, werden mit 2 Taxis in ihr Hotel gebracht und checken dort erst einmal ihre Zimmer. „Hach, ist das schön hier! Wir sollten jedes Mal hier drehen, was meinst du?“ fragt Hannah Paul, als sie gerade aus dem Hotelfenster sieht, „Mh, ist voll schön hier! Aber irgendwas fehlt, da kann es hier noch so schön sein!“ antwortet er, während er seine Sachen auspackt, „Ja, mit Georgie wäre es hier bestimmt doppelt so schön! Ich vermisse ihn jetzt schon, wie soll ich denn die nächsten Wochen ohne ihn aushalten?“ fragt sie traurig. Paul kommt zu ihr rüber und nimmt sie in den Arm, „Mir fehlt er auch ganz schrecklich, aber da müssen wir jetzt durch! Wir werden tagsüber eh kaum Zeit haben, um ihn zu vermissen, wir müssen doch von morgens um 7 bis abends um 9 Uhr am Set arbeiten! Und dann fallen wir sowieso todmüde ins Bett, also wirst du sehen, die 10 Wochen werden im Nu vergehen!“, er versucht sie zu trösten und küsst sie auf den Mund, „Ja, vielleicht hast du Recht! Außerdem können wir ja jeden Tag bei ihm anrufen und fragen, was er so macht, stimmts?“, „Genau, vielleicht kann er ja schon Mama oder Papa sagen, wenn wir heimkommen!“. Doch dieser Satz macht Hannah noch trauriger, sie hat das Gefühl, sein ganzes Leben zu verpassen, „Na toll, und wir waren nicht da, als er es gelernt hat! Jetzt sag bloß nicht auch noch, dass er womöglich schon stehen oder sogar laufen kann, wenn wir zurück sind!“, „He, tut mir leid, aber das müssen wir nun mal so akzeptieren! Und er ist doch erst 10 Monate alt, er wird ganz bestimmt noch nicht laufen können, wenn wir wieder zu Hause sind! Außerdem hat mein Bruder doch versprochen, dass er mit der Kamera alles aufnimmt, was Georgie macht und sagt! Wir werden also nichts verpassen!“, „Na gut, ich glaube, es wäre ihm später sowieso nicht recht, wenn wir 2 wegen ihm die ganze Staffel verhauen!“, Hannah lächelt wieder ein bisschen und Paul küsst sie auf die Stirn. Dann packen sie zusammen ihre Sachen aus und gehen anschließend zu den anderen runter in die Lobby. Ca. 3 Wochen später, es ist gegen 10 Uhr abends, kommt die Band wieder ins Hotel. Sie mussten heute länger machen, da sie ein paar Außendrehs außerhalb von New York City hatten. Rachel, Tina und Jo glauben immer mehr an ein Schwesterchen für Georgie, denn Hannah geht es immer noch nicht besser, sie ist müde, obwohl sie immer recht gut schläft, ihr ist schwindlig und schlecht und das Schlimmste, sie muss sich jeden Morgen übergeben. Die Mädels haben auch schon mit den 3 Jungs gesprochen und sie überzeugt, doch obwohl Paul mit Hannah reden wollte, finden sie einfach keine Zeit, sich mal in aller Ruhe darüber zu unterhalten. Bis zu diesem Abend, er sitzt auf dem Bett und wartet, dass Hannah aus dem Badezimmer kommt. Als sie wenig später fertig ist, kriecht sie zu ihm aufs Bett und krabbelt unter ihre Decke. „Hannah, ich muss noch dringend mit dir reden!“ sagt er ihr mit einem ernsthaften Klang in seiner Stimme, als er das Licht ausmacht, „Ja? Worüber denn? Hab ich irgendwas gemacht? Aber ich muss auch mit dir reden, also, fang du an!“ fordert sie ihn auf, „Nein nein, du hast nichts gemacht! Es geht nur darum, dass dir immer so schlecht ist und so, du weißt schon! Die anderen haben da so einen Verdacht und um ehrlich zu sein, ich auch!“, „Ach ja? Und was schwebt euch da so vor?“, „Naja, Jo, Rach und Teen denken ja, dass du möglicherweise wieder schwanger bist, was ja so abwegig gar nicht wäre!“, „Und du? Du denkst das also auch?“, Hannah selbst hatte den Gedanken auch schon einige Male, aber sie hat ihn dann schnell wieder verdrängt, da sie eigentlich noch nicht wieder ein Baby wollte. „Wenn ich ehrlich sein soll, ja! Ich meine, möglich wäre es ja, oder nicht? Und deine Morgenübelkeit und diese ständige Müdigkeit lassen eindeutig darauf schließen!“, Paul wüsste nicht, an was es sonst noch liegen könnte, macht sich aber trotzdem etwas Sorgen um sie. „Weißt du, ich hatte den Gedanken auch schon ein paar Mal, aber ich fand es einfach zu unpassend, aber wenn ihr das alle so seht, werde ich mir mal einen Test besorgen, ok?“, „Ok, aber wenn er negativ ist, dann lässt du dich hier sofort von einem Arzt untersuchen, verstanden?“, „Ja, ich verspreche es dir! Paul? Was ist, wenn es wirklich ein Baby ist?“, „Dann wird unser kleiner Georgie demnächst ein großer Bruder!“, „Meinst du, er freut sich darüber? Ich meine, klar, am Anfang gefällt ihm der Gedanke bestimmt, aber wenn das Baby dann erstmal da ist, sind wir ja nicht mehr alleine für ihn da, meinst du nicht, dass er dann vielleicht eifersüchtig wird?“ Hannah ist ziemlich besorgt, sie will nicht, dass Georgie sich vernachlässigt fühlt. „Das wird er nicht! Wir haben ihn doch genau so lieb wie das neue Baby und wenn wir ihm das auch zeigen, dann wird er das schon verstehen! Die einzige Schwierigkeit liegt darin, dass er halt noch so klein ist und nicht versteht, wenn man ihm das so erklären will! Aber ich denke nicht, dass er eifersüchtig sein wird, immerhin ist er dann der Große von beiden und muss auch mit auf das Kleine aufpassen!“, Paul weiß, wie sich kleine Kinder fühlen, wenn plötzlich ein neues Baby dazu kommt, er selbst hat noch 2 kleinere Brüder (die Zwillinge Collin und Martin) und ihm wurde auch erklärt, dass er auf keinen Fall von seinen neuen Brüdern ersetzt wird, nur dass sie halt, vor allem weil es 2 sind, die Mama und den Papa mehr brauchen, weil er ja schon ein großer Junge ist! „Na gut, wir können ihn ja, wenn das mit dem Baby wirklich der Fall ist, in aller Ruhe darauf vorbereiten. Bis es da ist, ist er ja wohl alt genug, oder?“ fragt Hannah ganz zuversichtlich, „Ich glaube schon, er ist ja nicht dumm! Er wird schnell merken, dass Mami und Papi ihn trotzdem ganz doll lieb haben!“, Paul legt seinen Arm um sie, küsst sie und dreht sich dann auf die andere Seite, um einzuschlafen. Als am nächsten Morgen 5Uhr der Wecker klingelt, wacht Paul auf und schaltet ihn total verschlafen aus. Er sieht zu Hannah rüber, doch sie ist schon aufgestanden, also denkt er sich, dass sie schon im Badezimmer ist, da ihr eh immer schlecht ist. Er steht auf und geht ins Bad, doch das ist leer! „Hannah? Wo bist du?“ ruft er durchs Zimmer, doch niemand antwortet. Paul beschließt, im Flur und bei den anderen nachzusehen, ob sie dort ist, also öffnet er die Tür und geht raus. „Hannah?“ ruft er jetzt über den Gang, doch auch hier antwortet keiner. Plötzlich geht eine Tür auf und Jon kommt heraus, „Morgen Paul, was ist los?“ fragt er auch noch ganz verschlafen. „“Morgen Jon, ich suche Hannah, sie lag nicht im Bett und im Bad ist sie auch nicht! Hast du zufällig eine Ahnung, wo sie sein könnte?“. „Nein, sorry, ich kann dir da nicht helfen! Hat sie nichts gesagt?“, „Nein, nicht das ich wüsste!“, „Hast du mit ihr geredet? Vielleicht konnte sie deswegen nicht schlafen und ist schon früher aufgestanden!“ überlegt Jon weiter. „Ja, ich hab mit ihr geredet und sie war auch der Ansicht, aber das sie schon eher raus ist, glaube ich nicht! Wo sollte sie denn sein? Die Türen sind doch um diese Zeit noch alle zu, sie kommt also gar nicht raus! Aber du kannst ja mit suchen, zusammen finden wir sie vielleicht schneller!“, „Ok, warte, ich zieh mir nur was über!“ und schon verschwindet Jon wieder in seinem Zimmer, um sich ein T-Shirt anzuziehen. Er kommt wieder raus und er und Paul trennen sich, er geht nach rechts den Gang hinauf und nimmt die oberen Stockwerke und Paul geht nach links den Gang entlang und sucht die unteren Stockwerke nach ihr ab. „Hannah?“ ruft Paul weiter, was Jo und Rachel nun auch neugierig macht und so kommen sie auch heraus auf den Flur, „Morgen Paul, was ist los?“ fragt Rachel auch ganz verschlafen, „Morgen Rach, Morgen Jo, ich suche Hannah! Ihr wisst nicht, wo sie sein könnte, oder?“, „Nein, wieso, ist sie weg?“ fragt Jo jetzt, als sie ihren Kopf aus der Tür steckt. „Ja, sie war nicht in ihrem Bett und im Badezimmer war sie auch nicht, ihr wisst ja, sie kotzt doch früh immer! Langsam mache ich mir wirklich Sorgen um sie!“, „Hast du ihr die Babysache erzählt? Vielleicht ist sie deswegen nicht da, sie ist vielleicht einen Schwangerschaftstest holen oder so!“ versucht Rachel ihn zu beruhigen. „Um diese Zeit? Wo will sie denn da einen her kriegen? Es ist kurz nach 5, Rachel!“ macht Jo sie auf die Zeit aufmerksam, „Naja, hätte ja sein können, dass es irgendwo um diese Zeit schon sowas gibt! Ich kenne mich doch mit sowas nicht aus!“ verteidigt Rachel sich. „Ihr habt also auch keine Idee, wo sie sein könnte?“ fragt Paul jetzt besorgt, „Nein, tut uns leid, Paul, sag Bescheid, wenn du sie gefunden hast!“ sagt Rachel und geht wieder in ihr Zimmer, „Ja, viel Glück!“ wünscht Jo ihm und geht ebenfalls wieder ins Zimmer herein. Danke, denkt er sich und sucht weiter, er ruft immer wieder nach ihr, bis er im Erdgeschoss an der Rezeption Simon entdeckt. „Simon! Hast du Hannah gesehen? Sie ist weg!“, Paul rennt auf ihn zu und Simon dreht sich zu ihm um, „Ja, hat sie dir nicht gesagt, dass sie heute Morgen eher raus muss, weil sie ein Einzelfotoshooting hat?“, „Nein, das hat sie mir nicht gesagt! Ich hab mir schon Sorgen gemacht, wo sie sein könnte!“ meint Paul erleichtert, „Das sollte sie dir gestern Abend sagen, frag sie selber, warum sie das nicht gemacht hat! Sie ist vor einer Stunde schon weg, sie müsste aber jeden Moment wieder hier sein!“ erklärt ihm Simon. „Ach ja, ich erinnere mich, dass sie mir irgendwas sagen wollte, aber ich musste auch mit ihr reden und dann sind wir nicht mehr dazu gekommen!“ erinnert sich Paul jetzt, „Tja, da kann ich aber jetzt auch nichts mehr machen, sie sollte dir das sagen und außerdem sollte sie euch allen noch sagen, dass ihr heute Abend noch ein Interview mit dem Smash Hits Magazine habt, aber ich wette, das hat sie auch nicht gemacht!“ meckert Simon, „Nein, wie gesagt, ich musste auch mit ihr reden und meine Angelegenheit war wichtiger, deshalb haben wir uns dann halt verquatscht und haben es vergessen!“ verteidigt Paul Hannah, die jetzt in diesem Moment gerade zur Tür hereinkommt. „Hannah! Da bist du ja! Ich hab dich gesucht!“ ruft Paul ihr zu, „Da hat wohl jemand vergessen, etwas wichtiges auszurichten, was?“ ermahnt Simon sie, „Ja, tut mir leid, aber ich habe da nach unserem Gespräch nicht mehr dran gedacht, eigentlich sollte ich dir sagen, dass ich heute schon eher raus muss, aber ich glaube, das weißt du ja jetzt schon!“ entschuldigt sie sich, „Na ist ja ok jetzt, du bist ja wieder da, also los hoch!“, Paul nimmt sie an die Hand und geht mit ihr die Treppen hoch, bis sie auf ihrem Stockwerk (3. Etage) angekommen sind. „Jon ist irgendwo noch im Haus unterwegs, er sucht dich auch. Ich hab ihm gesagt, dass du weg bist und ihn gefragt, ob er mit sucht. Ich wusste ja nicht, dass du einen Termin hattest!“ erklärt Paul ihr, als sie ihr Zimmer betreten, „Ja, tut mir wirklich leid, ich hab es halt vergessen, dir zu sagen, das ist alles! Ach übrigens, wir dürfen heute Abend eher nach Hause, weil wir noch so ein komisches Interview mit der Smash Hits haben!“ fällt Hannah jetzt ein. „Ja, ich weiß, das hat mir Simon eben schon erzählt! Sag mal, dir geht's aber heute erstaunlich gut, ist das jetzt eigentlich nicht deine Zeit, wo du auf dem Klo sein solltest?“ bemerkt er, als er ins Badezimmer geht, „Ja, eigentlich schon, aber ich hab das heute schon hinter mir! Die Toilette in dem Fotostudio, wo ich war, musste dran glauben! Und sie musste sogar richtig ran!“ antwortet Hannah ihm, während sie sich aufs Bett fallen lässt, um sich etwas auszuruhen. „Oh, du Arme! Wegen einem Test hast du aber noch nicht geguckt, oder?“ fragt er weiter, während er sich zum Duschen auszieht, „Nein, um diese Zeit gibt's doch noch nirgendwo einen! Aber ich werde in der Mittagspause mal losziehen und mir einen besorgen!...“ verspricht sie ihm. „...Aber ich werde mal Jon suchen, damit er aufhören kann, das ganze Haus durch zu grasen, ok?“, „Ok!“, Hannah steht auf und geht hinaus auf den Flur, wo sie direkt in Jon hinein läuft. „Hua! Hannah, hast du mich erschreckt, wo warst du? Paul hat dich gesucht!“ begrüßt er sie, „Morgen Jon! Ja, ich weiß, ich sollte ihm eigentlich sagen, dass ich heute schon gegen Viertel vor 3 raus muss, weil ich ein Fotoshooting hatte, aber ich hab es vergessen! Er wollte gestern Abend auch noch mit mir reden und dann wurde da halt eine lange Unterhaltung draus und am Ende sind wir halt nicht mehr dazu gekommen!“ erklärt sie ihm. „Aha, na Hauptsache ist, du bist wieder da! Er hat mir schon erzählt, dass er sich mit dir unterhalten hat und das du die gleichen Gedanken hattest! Ich würde mich voll für euch freuen, wenn Georgie jetzt ein Schwesterchen kriegt! Zumindest sind sich die Mädels da einig, dass es ein Mädchen wird! Glaubst du auch, dass es, wenn es wirklich ein Baby ist, ein Mädchen wird?“ fragt Jon sie, „Weiß nicht, wäre schon cool, noch eine Tochter zu haben, aber 1. wissen wir ja eh noch nicht sicher, ob es überhaupt ein Baby gibt und 2. ist es doch egal was es wird, Hauptsache es ist gesund!“. „Naja, jedenfalls wisst ihr, dass ich euch, falls es wirklich so sein sollte, alles Gute für den kleinen Hosenscheißer wünsche! Oh, ich glaube, das hätte ich nicht sagen dürfen, Glückwünsche im Voraus bringen Unglück!...“ bemerkt er, „...Tut mir leid!“, „Ach, schon ok! So schlimm wird's ja wohl nicht werden und außerdem hast du die wenn-Form verwendet und das zählt glaube ich nicht!“ erklärt Hannah ihm locker. Plötzlich steckt Jo wieder ihren Kopf aus der Tür und sieht zu den beiden rüber, „He, Morgen Jon, Morgen Han, wo warst du? Paul hat dich gesucht!“, „Morgen Jo! Ja, ich weiß, ich hatte vergessen, ihm zu sagen, dass ich heute Morgen noch ein Fotoshooting hatte, aber das ist jetzt eh vorbei, also nützt es, wenn ich es ihm jetzt noch sage, auch nichts mehr!“ gesteht sie Jo, doch plötzlich bemerkt sie, wie ihr wieder schlecht wird. „Entschuldigt mich kurz!“ bittet Hannah und rennt wieder in ihr Zimmer und dann ins Bad, wo sie sich sofort über die Kloschüssel hängt. „Baby lässt grüßen!“ meint Jon schmunzelnd, „Ja, hoffen wir mal, dass es nur daran liegt!“, Jo macht sich auch langsam Sorgen, weil Hannah von Tag zu Tag blasser wird und auch immer müder. „Oh, shit ist das schon spät, ich mach mich dann lieber mal fertig. Du weißt ja, wenn wir nicht Punkt 7 Uhr am Set sind, hält Simon uns wieder eine ewig lange Standpauke und dann kommen wir wieder vor Mitternacht nicht ins Bett! Also, dann bis nachher!“ sagt Jon und macht hinter sich seine Zimmertür zu. Auch Jo geht wieder in ihr Zimmer, was sie sich mit Rachel teilt und sucht sich Klamotten für den heutigen Tag. Paul ist inzwischen fertig mit duschen und zieht sich an und putzt Zähne, während Hannah verzweifelt versucht, endlich nicht mehr zu kotzen. „Meine Güte, das hört ja gar nicht mehr auf heute! Ich glaube, ich werde den Tag hier verbringen müssen!“ scherzt sie, als Paul zu ihr rüber kommt. „Ach Unsinn, du kommst mit ans Set, dort isst du was und dann geht's wieder! Du wirst schon sehen! Warte, ich halte dir deine Haare hinter, nicht dass du da noch drauf kotzt!“ meint er schnell und fasst nach Hannahs kleinem Zopf, als sie sich wieder übers Klo beugt. „Sag mal, müsstest du nicht langsam leer sein? Wo holst du denn das alles her?“ fragt ganz verwundert, da das Übergeben niemals zu enden scheint, „Woher soll ich denn das wissen? Ich hab nicht extra mehr gegessen, damit ich besser kotzen kann! Aber ich glaube, das wars jetzt, zumindest für die nächsten 2-3 Stunden.“, sie steht vorsichtig vorm Klo auf und geht zum Waschbecken, um ihren Mund auszuspülen. „Ich würde fast sagen, dass du trotzdem mal zu einem Arzt gehst, vielleicht kann er dir was gegen Übelkeit verschreiben!“ sagt Paul besorgt, „Glaube ich nicht, ich dürfte ja, wenn ich wirklich schwanger bin, gar keine Medikamente nehmen! Aber falls der Test negativ ist, muss ich ja eh zum Arzt, hab ich dir ja versprochen, dann wird er mir schon was geben!“ versucht Hannah ihn zu beruhigen. „Na gut, wie du meinst!“ sagt er und zieht sich an. Gegen halb 2 dann, als Hannah gerade ihre Mittagsdrehpause hat, macht sie sich auf den Weg in die Apotheke, um einen Schwangerschaftstest zu holen, doch gerade, als sie vom Set weg gehen will, hält sie jemand am Arm zurück, was sie ziemlich erschreckt. „Hannah, warte, wo willst du hin?“ fragt Simon, „Ich ähm...wollte in die Apotheke! Ich hab doch jetzt Mittagspause, also hab ich genug Zeit! Keine Angst, ich bin rechtzeitig wieder da!“ antwortet sie ganz nervös, „Was willst du in der Apotheke?“, Simon weiß nichts von ihrem ständigen Rumgekotze und kann sich nicht erklären, warum Hannah in die Apotheke will. „Ähm ich...äh...wollte was gegen meine Kopfschmerzen holen!“ schwindelt sie, weil sie weiß, dass es ihm nicht wirklich gefallen würde, wenn sie zugibt, vielleicht wieder schwanger zu sein. „Aha, dann nimm aber jemanden mit, du weißt, man sollte nie mit Kopfschmerzen alleine irgendwo unterwegs sein!“ ermahnt Simon sie und überfliegt das Set mit den Augen, suchend, ob jemand aus der Band oder ein Bodyguard frei hat. „Da, Paul? Komm mal her!“ ruft er Paul zu, der auch gerade mit seiner Szene fertig geworden ist, „Ja, was gibt's?“ fragt er und kommt auf die beiden zu. „Würdest du Hannah bitte in die Apotheke begleiten, sie hat Kopfschmerzen und ich will nicht, dass sie da allein durch die Innenstadt läuft!“, Paul sieht Hannah fragend an, bezüglich der Kopfschmerzen und sie macht ihm mit einer Geste auf die Ausrede aufmerksam. „Äh ja klar, mach ich! Also los, komm schon!“, er nimmt sie an die Hand und die beiden gehen los. Als sie etwa eine halbe Stunde später wieder am Set sind, geht Hannah aufs Klo und macht den Test, während Paul ganz ungeduldig draußen auf das Ergebnis wartet. Plötzlich kommt Bradley auf ihn zu und sieht ihn ganz irritiert an, „Warum stehst du vorm Mädchenklo?“, „Ich warte auf Hannah, sie hat sich eben einen Test geholt, du weißt schon!“ klärt Paul ihn auf, „Ach so, und? Was hast du für ein Gefühl? Eher gut oder eher schlecht?“, „Weiß nicht, irgendwie hoffe ich, dass sie schwanger ist, weil dann muss ich mir wegen ihrer Übelkeit keine Sorgen machen, aber andererseits wäre es mir lieber, dass es kein Baby ist, ich meine, ich hätte kein Problem damit, aber sie will noch nicht wieder ein Baby. Naja, wir werden sehen, tust du mir einen Gefallen und bleibst mit hier, alleine halte ich die Warterei nicht aus!“ bittet Paul ihn, „Klar doch, wenn es weiter nichts ist!“, so lehnt sich Bradley neben ihm an die Wand und die beiden warten, bis Hannah heraus kommt. Und nur wenig später geht auch schon die Tür auf und Hannah strahlt Paul an, „Und? Was ist?“ fragt er ganz aufgeregt, „Blau!“ kreischt sie vor Freude und fällt ihm um den Hals. Er umarmt sie strahlend und küsst sie auf die Wange, „Was heißt blau?“ fragt Bradley neugierig, er kann mit diesem Wort im Bezug auf Schwangerschaftstests nicht wirklich viel anfangen. „Postiv!“ rufen beide total happy, „Ehrlich? He, gratuliere!“, Bradley fällt ihnen jetzt auch um den Hals und freut sich mit ihnen. „Wow, wir kriegen also wirklich wieder ein Baby, ich fasse es nicht!“, Paul ist ganz außer sich vor Freude, es kommt ihm noch so vor, als ob es erst gestern war, als er damals von Georgie erfahren hat, nur da war er eher geschockt, da er beim 1. Mal total ahnungslos von Hannahs Anzeichen auf eine Schwangerschaft war. „Ja, unser kleiner Georgie wird jetzt demnächst also wirklich großer Bruder! Kaum zu glauben, oder?“, auch Hannah ist überglücklich, sie hat sogar kleine Tränen in den Augen vor Freude. Da kommen auch schon die anderen auf die 3 zu, da jetzt auch die restlichen 4 ihre Szene beendet haben und Mittagspause machen dürfen. „He, was ist denn mit euch los? Gibt's was zu feiern?“ fragt Tina neugierig, „Ja, Hannah ist wieder schwanger!“ verkündet Paul ganz stolz, „Ehrlich? Cool! Gratuliere!“ meint Rachel total überrascht und auch Tina ist ganz aus dem Häuschen „Ja, ich auch, ich freue mich so für euch 2!“. Alle umarmen die demnächst 2-fachen Eltern und gratulieren ihnen, bis plötzlich Simon hinter ihnen steht, „Was ist denn hier los? Hannah, wieso stehst du hier in der prallenden Sonne, hattest du nicht Kopfschmerzen?“, „Ähm, nein, eigentlich nicht! Das hab ich bloß so gesagt, weil ich mir noch nicht sicher war, was es wirklich ist, aber jetzt weiß ich es und es wird dir glaube ich nicht wirklich gefallen!“ beichtet sie mit einem verschmitzten Lächeln, „Ach ja, und was ist es?“ fragt Simon ernst, „Ja, also ähm...ich bin äh...schwanger!“, Hannah ist sich nicht sicher, wie Simon jetzt reagieren wird, sie hat schon ein bisschen Angst, aber Paul hat seinen Arm um ihre Schulter und versucht, als er sieht, dass sie doch etwas Schiss hat, sie ein bisschen zu beruhigen. „Was? Bist du dir sicher? Ich meine, warst du beim Arzt deswegen?“ fragt Simon ganz aufgeregt, „Nein, aber ich hab einen Test gemacht und der war eindeutig positiv!“ erklärt sie ihm jetzt ein wenig ruhiger, „Na gut, aber ich würde dich trotzdem gerne bitten, dich nochmal von deinem Arzt durchchecken zu lassen, nur um sicher zu gehen!“ ordnet er ihr an und geht dann wieder, als er gerufen wird. „Naja, er hats ja ganz ordentlich verkraftet, besser, als ich gedacht hätte!“ meint Hannah grinsend und sieht Paul total happy an, „Oh ja, wenn ich da an das 1. Mal denke, da ist er fast explodiert! Da war er ja jetzt eher richtig glücklich dagegen!“ bemerkt Jon, ebenfalls grinsend, „Was sollte er sich denn bitte aufregen, er kann euch das Baby ja schlecht verbieten, immerhin ist es euer Kind und nicht seins!“, Tina scheint etwas gereizt Simon gegenüber zu sein. „He, jetzt denkt doch mal nicht an Simon, freut euch lieber! Ihr werdet euch doch von ihm nicht die Laune verderben lassen, oder?“ will Jo jetzt alle ein wenig aufmuntern und auch Rachel stimmt ihr zu, „Sie hat Recht! Los, freut euch! Ihr wisst anscheinend gar nicht, was für ein Glück ihr habt! Was glaubt ihr denn, andere Leute würden sich ein 2. Loch in den Arsch, tschuldigung, den Hintern freuen, wenn sie zum 2. Mal Eltern werden würden! Also los jetzt, let's have a party!“. „Ja los, trinken wir doch was darauf!“ schlägt Bradley voll in Partystimmung vor, „Ähm Brad? Hannah darf nichts trinken!“ ermahnt Paul ihn, „Ach ja, sorry, hab ich nicht mehr dran gedacht!“ entschuldigt er sich und sieht die beiden mit einem anflehendem Dackelblick an. „Ist ja schon gut, Brad. Wir sind es doch schon gewöhnt, nichts mehr zu trinken, aber wenn ihr wollt, könnt ihr ja feiern gehen!“ meint Hannah lässig, obwohl es sie schon etwas kränken würde, wenn alle anderen Patry machen, nur sie müsste zugucken. „Kommt gar nicht in Frage! Entweder alle machen mit oder gar keiner! Und da wir dich nicht überreden dürfen, weil wir nicht die Gesundheit eures Kindes auf dem Gewissen haben wollen, lassen wir es alle, ok? Aber wir können ja trotzdem etwas feiern, nur ohne Alkohol und ohne hier rumzuqualmen, ihr wisst ja, dass das auch schädlich ist!“ schlägt Tina vor. „Gute Idee, bin dafür! Was meint ihr?“ fragt Jon in die Runde, „Ich auch!“, „Bin dabei!“ „Ok, super Idee, Teen!“ stimmen alle nacheinander zu und gehen schließlich zum Catering rüber, wo sie ersteinmal ihre Mittagspause genießen. Den Rest der Dreharbeiten ging es Hannah nicht wirklich besser, aber jetzt machte sich wenigstens niemand mehr Sorgen, dass es doch was Ernstes sein könnte. So dürfen die 7 heute wieder nach Hause und sind gerade am Londoner Flughafen angekommen, als Georgie den beiden schon entgegen gerannt kommt. „Mamiiiiiii! Daddyyyyyyyy!“ kreischt er durch die ganze Empfangshalle und alle Menschen, die gerade da sind, sehen ihm hinterher. „Georgie! He, du kannst ja schon rumflitzen! Oh mein Gott, haben wir viel verpasst!“, Hannah stürzt auf ihn zu und er fällt ihr um den Hals. „Meine Güte, bist du groß geworden!“ staunt Paul, als er Georgie auch umarmt. „Mami misst!“ versucht Georgie ihr zu erzählen, „Ja mein Süßer, Mami hat dich auch ganz doll vermisst!“ erzählt sie ihm strahlend und doch etwas traurig, dass sie nicht miterleben konnte, wir er seine ersten Worte sagte und die ersten Schritte macht. „Daddy auch misst!“ erklärt Georgie seinem Papa, der ihm ganz interessiert zuhört, „Ja, Daddy hat dich auch total vermisst!“. Auch die anderen begrüßen erst den Kleinen und dann Pauls Mutter, die ja mit Georgie am Flughafen ist. Dann holen alle ihr Gepäck und schließlich trennen sich ihre Wege auch schon wieder, zum 1. Mal nach 10 langen Wochen! Auf dem Heimweg unterhalten sich Paul und Hannah mit Pauls Mutter, während Hannah gleichzeitig Georgie beruhigen muss, dieses Mal aber nicht, weil er weint, sondern weil er seine Mama nicht mehr loslassen will. „Ich gratuliere euch 2en erstmal zum neuen Baby! Ich weiß, das hab ich schon mal am Telefon gemacht, aber Glück kann man ja nie genug gewünscht bekommen, oder?“, „Das stimmt! Aber danke Mum! Ich kann es selber noch kaum fassen! Hast du es Georgie schon erzählt?“, Paul ist total aufgeregt, „Nein, das müsst ihr machen, ihr seid seine Eltern! Lasst euch was einfallen, wie ihr ihm das so klar wie möglich erklärt!“, Pauls Mutter ist selber voll gespannt, wie die 2 das wohl am dümmsten anstellen wollen, doch das lässt sie sich natürlich nicht anmerken. „Naja, dafür haben wir ja noch ein paar Monate Zeit, bis dahin wird er ja wohl alt genug sein, damit er es versteht! Solange er nicht fragt, wo die Babys herkommen, kriegen wir das glaube ich schon hin!“ meint Hannah amüsiert, als Georgie sie bei dem Wort >Baby< ganz verdutzt ansieht, „Wo Baby?“ fragt er neugierig, Hannah sieht Paul fragend an und er nickt, dass sie Georgie erklären soll, wo sein kleines Geschwisterchen ist. „Da ist ein Baby, hier, gib mir mal deine Hand!“, sie nimmt seine kleinen Patschehändchen und legt sie auf ihren Bauch, „Da Baby? Nicht sehen, Mami, wo Baby?“ fragt Georgie ganz enttäuscht, „Hier, in Mamis Bauch! Du warst da auch mal drin!“ erklärt sie ihm und er scheint es sogar zu verstehen! „Mami auch dick?“ fragt er ganz fasziniert weiter, „Ja, Mami hat bald einen ganz dicken Bauch, so einen Kullerbauch wie du auch hast!“, Georgie lächelt sie mit seinem süßen Lächeln an und fasst wieder auf ihrem Bauch. „Baby das merkt?“ fragt er immer noch total fasziniert weiter, „Nein, noch nicht, aber bald, wenn es ein bisschen größer ist!“ erklärt sie ihm geduldig weiter. „Daddy, Mami bald Baby hat!“ erklärt Georgie Paul ganz stolz, „Was, ehrlich? Wow, dann bist du bald ein großer Bruder!“ staunt Paul und lächelt Hannah an, „Bald großer Bruder?“ fragt Georgie verwundert, „Ja, du bist dann der Große und musst der Mami mit dem Baby helfen!“ erklärt Hannah ihm, „Wirklich? Ich großer Bruder?“, Georgie kann es immer noch nicht ganz glauben, dass er demnächst der Große ist. Ein paar Tage später haben Hannah und Paul dann auch schon ihren 1. Ultraschalltermin und haben in letzter Minute entschlossen, Georgie doch mitzunehmen. Als der Doktor sie dann schließlich aufruft, kann Georgie es kaum erwarten, sein neues Geschwisterchen auf einem Monitor zu sehen, so zumindest hat Paul versucht, es ihm zu erklären. Hannah legt sich auf die Liege, das kannte sie ja noch vom letzten Mal, und der Doktor macht ihr das, wie sie findet, eiskalte Gel auf den Bauch. Sie kneift kurz die Augen zusammen und sieht dann zu Georgie rüber, der ganz brav und gespannt auf Pauls Schoß sitzt. „Also, dann wollen wir doch mal gucken, ob das Baby in Ordnung ist!...“ sagt der Arzt, während er mit dem Ultraschallgerät über ihren Bauch fährt, „...Und da haben wir es ja schon. Da, sehen Sie? Dort ist es! Sieht gut aus würde ich sagen, aber Moment mal!“ er macht ein ernstes Gesicht, „Was ist denn? Stimmt irgendwas nicht?“ fragt Hannah plötzlich ganz besorgt, „Doch doch, alles in Ordnung! Dem Baby geht's super, allerdings ist da noch was anderes! Da, sehen Sie mal! Sehen Sie dieses Ding, was so aussieht wie eine Bohne?“, er zeigt ihnen auf dem Monitor einen kleinen Punkt und geht dann mit seinem Finger weiter zu einem anderen Punkt auf dem Monitor. „Ja, das ist das Baby, nicht? Oh mein Gott...Sie meinen Zwillinge?“ fragen Hannah und Paul gleichzeitig total geschockt. „Ja, ganz recht! Ich sehe 2 gesunde Babys, ich würde sagen, so 13./14. Woche! Jedenfalls wundert es mich, dass man noch nichts am Bauch sieht, immerhin sind Sie jetzt bereits im 4. Monat und da es 2 Kinder sind, müssten sie sogar schneller zunehmen!“ wundert sich der Doktor, „Aber Sie haben doch gesagt, dass die 2 ok sind, ich meine, ist das eher negativ im Bezug auf das Wachstum, oder wie?“ fragt Paul jetzt ziemlich besorgt. „Nein, das glaube ich eher nicht! Wie gesagt, Sie sind erst am Anfang des 4. Monats, das wird jetzt ganz schnell gehen. Vielleicht passt Ihnen schon nächste Woche diese Hose hier nicht mehr!“ beruhigt sie der Arzt und erklärt dann auch noch Georgie, der die ganze Szene, ohne auch nur ein Wort zu verstehen, beobachtet hat, was auf dem Bildschirm genau zu sehen ist. Dann gehen die 3 in Simons Büro, wo sie mit dem Rest der Band verabredet sind. Gerade, als sie die Tür aufmachen, kommen ihnen alle 5 entgegen gerannt und fragen neugierig, was der Arzt gesagt hat. „Oh Mann, Leute, setzt euch lieber, das wird euch umhauen!“ warnt Paul die anderen vor der Diagnose, „Oh mein Gott, warum denn, was hat er denn gesagt! Ist irgendwas?“ fragt Jo ganz besorgt, „Nein, es ist alles in bester Ordnung, abgesehen davon, dass es 2 Babys werden, ist alles super!“ sagt Hannah in einem Atemzug. „Was? Zwillinge?“ fragen alle anderen 5 gleichzeitig total überrascht, „2 Babys!“ ruft Georgie ganz stolz durch den Raum und alle lachen ihn an. „Wow, also das ist wirklich eine Überraschung!“ meint Jon immer noch ganz aufgelöst, „Ja, das ist doch schön, oder seht ihr das anders?“ meint Rachel ganz happy über die Babynews, „Das ist ja so mies, ihr, die noch keine Kids wollten, habt demnächst 3 und ich, die unbedingt ein Baby will, hab gar keins!“ sagt Tina beleidigt, sie meint das aber natürlich ironisch. „Ich bald großer Bruder!“ verkündet Georgie jetzt immer noch ganz stolz, „Cool, aber dieser Job ist gar nicht so leicht, weißt du? Du musst nämlich deiner Mama und deinem Papa ganz viel mit den Babys helfen und solche kleinen Babys weinen sehr viel!“ versucht Jo ihm zu erklären, „Ja, sei lieber froh, dass du noch eine Weile Mamas und Papas Liebling bist! Wenn die Kleinen erstmal da sind, haben sie keine Zeit mehr für dich!“ fügt Bradley noch hinzu. Georgie sieht ihn ganz traurig an, „Keine Zeit mehr für mich? Mami und Daddy mich nicht mehr lieb haben?“, „Oh Gott nein, Georgie, mein Süßer! Mami und Daddy haben dich doch immer ganz doll lieb! Und wir werden dich auch noch weiter lieb haben, wenn die neuen Babys da sind! Nur die 2 sind eben noch ganz klein und brauchen uns beide, sie können noch nicht alleine essen und sitzen, so wie du!“ erklärt Hannah ihm und Paul nimmt ihn auf seinen Schoß und fügt hinzu: „Sie können auch noch nicht sagen, wenn sie Hunger oder Durst haben oder wenn sie aufs Klo müssen! Sie schreien nur, Tag und Nacht! Du wirst nachts bestimmt nicht mehr schlafen können, weil sie ganz laut weinen!“. Georgie sieht ihn immer noch ganz traurig an, „Alle Babys so laut weinen? Ich auch so laut weint?“, „Ja, aber jetzt bist du ja schon groß und kannst sagen, wenn was ist. Die Babys können das noch nicht und deswegen musst du mir und Daddy mit den Kleinen helfen, ok?“ fragt Hannah und Georgie springt strahlend auf ihren Schoß, „Jaaaaaaaaaa! Ich großer Bruder helfe Mami und Babys!“. Plötzlich kommt Simon zur Tür herein und wundert sich über den Krach, den Georgie verantstaltet, „Hallo alle miteinander! Was ist denn hier los?“, „Hi Simon! Georgie freut sich bloß, dass er bald großer Bruder wird! Und er kann es kaum erwarten, seiner Mami mit den Babys zu helfen!“ verrät Paul ihm, doch Simon sieht ihn nur irritiert an, „Den Babys? Hast du dich gerade versprochen, oder ist das dein Ernst?“, „Äh...ja, das war mein voller Ernst! Wir bekommen Zwillinge!“ bestätigt Paul ihm und sieht ihn fragend an. „Oh, hat das der Arzt gesagt?“ wendet sich Simon jetzt an Hannah, „Ja und beiden geht es super gut!“ antwortet sie strahlend, „Aha, naja dann, werden wir dich jetzt wohl doppelt schonen müssen, ach so, in welcher Woche bist du jetzt?“ hakt er weiter, „Puh, so 13. oder 14., weiß nicht genau, jedenfalls Anfang 4. Monat!“ erklärt sie und holt dann das Ultraschallbild heraus, um es den anderen zu zeigen. Alle sehen es fasziniert an und bewundern die 2 Punkte auf dem Bild, „Wow! Das sind sie also? Berichtigt mich, wenn ich mich irre, aber müssten die nicht im 4. Monat schon wesentlich größer sein?“ fragt Jon verwundert, „Naja, der Doktor hat gesagt, sie sind zwar wirklich etwas hinterher, aber es gibt trotzdem kein Grund zur Sorge!“ erklärt Paul und zeigt Georgie auch nochmal das Bild, was er ja schon von der Untersuchung kennt. Dann gehen sie mit Simon ihre Termine für die kommende Woche durch und machen sich anschließend auf den Weg zu einem Auftritt. Da die Band jeden Tag unterwegs ist, passen alle auf, dass Hannah nicht zu viel macht und vor allem, dass sie sich immer mal ausruht und genug isst. Sogar der Doktor hatte Recht, sie hatte schon 2 Wochen später nicht mehr in ihre Hosen gepasst! Immer, wenn Hannah irgendwo sitzt um sich auszuruhen, kümmert sich Georgie um sie, ganz stolz, seiner Mama helfen zu können. Er bringt ihr, ohne das es ihm jemand gesagt hat, etwas zu trinken und zu essen (zwar bringt er ihr sein Fläschchen und seine weichen Kekse, aber die Geste zählt ja) und legt alle paar Minuten sein Köpfchen auf ihren Bauch, um zu hören, ob es den Babys gut geht, da er glaubt, sie weinen zu hören, wenn etwas nicht stimmt. So sind 2 Monate vergangen und Hannah hat heute einen freien Tag, weil die Band von einem Termin zum nächsten hetzen muss, wollte niemand, dass Hannah da mitkommt, also geht sie mit Georgie zu ihrem Ultraschalltermin. Als sie dran ist, setzt er sich auf den Stuhl neben ihrer Liege und sieht gespannt zu, was der Arzt mit seiner Mama anstellt. Dann erscheinen auch schon die kleinen Körper seiner Geschwister auf dem Monitor und er sieht sie mit seinen großen braunen Augen an, „Mami, guck, da Babys!“ teilt er Hannah mit, damit sie ja nicht verpasst, wie die Kleinen sich auf dem Bildschirm bewegen. „Ja, da sieh mal Georgie, das eine von beiden hat den Daumen im Mund!“ zeigt sie ihm, „Haha, hat das andere den Nucki gemopst?“ lacht er (*Nucki, Nutsch oder Nunni hab ich immer zum Schnuller gesagt, meine Schwester nannte ihn immer Ninne!*), „Nein, die haben doch noch keinen Nucki im Bauch! Den kriegen sie doch erst, wenn sie geboren wurden.“ Erklärt Hannah ihm und zeigt ihm die kleinen Arme und Beine der Babys. „Ja, also Ms. Spearritt, Ihren Kindern geht es sehr gut! Sie sind jetzt auch ordentlich gewachsen und vom Gewicht her, kann ich auch nichts negatives sagen! Kerngesunde Kinder!...“ stellt der Arzt fest und beugt sich zu Georgie, der jetzt doch vom Stuhl gesprungen ist und bei Hannah an der Liege steht, runter, „...Möchtest du wissen, ob du Brüder oder Schwestern kriegst?“, Georgie sieht ihn fragend an, „Sag ja, du möchtest doch bestimmt wissen, ob du bald kleine Schwesterchen oder kleine Brüderchen hast, oder nicht? Vielleicht bekommst du ja beides!“ erklärt sie ihm und er dreht sich zum Doktor um und lacht. „Na gut, dann versuchen wir mal herauszufinden, was wir hier haben. Also das ist ein Mädchen würde ich sagen, ist doch eindeutig, oder?...“ er zeigt auf das eine Baby und erklärt, was da gerade zu sehen ist, „...Und hier haben wir...auch ein Mädchen, eindeutig!“, „Hast du gehört, Georgie? Du bekommst kleine Schwesterchen!“ lacht Hannah und Georgie sieht sie enttäuscht an, „Will aber Bruders haben, Schwersters sind doof!“, er guckt eingeschnappt und geht zu seinem Stuhl zurück. „He, Schwestern sind gar nicht doof! Du wirst mal sehen, wie viel Spaß du mit ihnen haben wirst!“ versucht Hannah ihn doch wieder gut zu stimmen, doch er lässt sich nicht überzeugen, „Nein, will Bruders haben! Tausch sie um!“. „Ich kann sie aber nicht umtauschen, ich konnte mir doch nicht aussuchen, was ich wollte! Komm schon, so schlimm wird's ja wohl nicht sein!“ versucht sie es nochmal, aber er bleibt stur. „Da scheint wohl jemand nicht mit dem Ergebnis einverstanden zu sein. Aber machen Sie sich keine Sorgen, spätestens, wenn er sie zum 1. Mal sieht, wird er froh sein, dass er sie hat!“ meint der Arzt, der ja selber Kinder hat und genau weiß, wie das so läuft. „Aha, na hoffentlich! Nicht, dass die 3 sich dann später die Köpfe einschlagen! Aber die Mädels wären ja immerhin zu zweit!“ meint sie schmunzelnd und zieht sich wieder an. Dann nimmt sie Georgie an die Hand und die beiden gehen nach Hause. Als Paul am Abend gegen 7 Uhr heimkommt, versucht auch er nochmal mit Georgie zu reden, da Hannah ihn nicht überzeugen konnte. Er setzt sich neben sein Bett, da Georgie eigentlich schon schlafen soll und erklärt ihm, dass es doch schön ist, kleinere Schwestern zu haben. „Hör mal zu Georgie, also, du weißt doch, dass kleine Mädchen immer Angst vor allem haben, nicht wahr? Und sieh mal, wenn du jetzt der große Bruder bist und sogar 2 kleine Mädchen bei dir hast, dann werden sie zu dir kommen und dich fragen, ob du sie beschützen kannst, weil du doch so mutig bist, immerhin bist du ihr großer Bruder!“, „Wirklich? Sagen die das?“ fragt Georgie staunend, „Ja, sie haben dann Angst, z.B. vor Spinnen und sowas und du bist doch ein Junge, du hast keine Angst davor, dann bist du ihr Held, weil du sie davor beschützen musst!...“ erklärt Paul ihm weiter, „...Also siehst du? Kleine Schwestern sind gar nicht so schlimm wie du denkst! Stell dir mal vor, du würdest 2 kleine Brüderchen kriegen, die würden dir dann dein ganzes Spielzeug wegnehmen und das willst du doch auch nicht, oder?“, Georgie schüttelt den Kopf, „Nein, weil das ist mein Spielzeug!“, „Na siehst du und Mädchen spielen doch eh lieber mit Puppen und nicht mit Autos und Zügen und sowas! Also werden sie dir dein Spielzeug auch nicht wegnehmen!“ erklärt Paul geduldig weiter, „Ok, will doch Schwesters!“ meint Georgie plötzlich überzeugt, „Ehrlich? Keine Brüder?“ fragt Paul beeindruckt nach, „Nein! Will Schwesters!...“ schreit Georgie jetzt durch sein Zimmer, „...Will beschützen und mutig sein!“. „Super, da wird sich die Mami aber freuen, wenn du jetzt doch Schwestern willst! Dann gute Nacht mein Großer, schlaf schön und träum was Süßes, ja? Ich bin ganz stolz auf dich, dass du so vernünftig bist!“ sagt Paul und gibt ihm einen Kuss auf die Stirn, „Nacht Daddy! Schlaf gut!“ ruft Georgie und dreht sich um. „Und, wie ist es gelaufen?“ fragt Hannah neugierig, als Paul zu ihr ins Wohnzimmer kommt, „Sehr gut, ich habe es geschafft, ihn zu überzeugen!“ verkündet er stolz, „Was? Wie hast du das denn bitte gemacht?“ fragt sie ganz ungläubig, „Tja, das möchtest du wissen, he? Mein Geheimnis! Wir haben einfach ein typisches Vater-Sohn-Gespräch geführt, wie sich das gehört!“, „Ja klar, nein, sag mal ehrlich, wie hast du das gemacht?“, „Ich hab ihm gesagt, dass kleine Jungs ihm doch eh bloß laufend das Spielzeug wegnehmen würden, kleine Mädchen dagegen ihr eigenes Spielzeug haben, weil sie lieber mit Puppen uns solchem Zeugs spielen, anstatt mit Baggern und Bausteinen uns so! Und außerdem kann er seine kleinen Schwestern beschützen, wenn sie Angst haben, wie es solche kleinen Mädchen immer vor Spinnen haben, da war er besonders stolz, dass er dann der Held ist!“ erklärt Paul ihr und küsst sie liebevoll, „Aha, so war das also! Naja, Glückwunsch, hast du ja super hingekriegt! Dann müssen wir uns ja jetzt keine Sorgen mehr machen, dass er die 2 noch im Krankenhaus umtauscht!“ meint sie amüsiert und küsst ihn ebenfalls auf den Mund. Ca. 7 Wochen später hat Hannah dann ihren letzten Arbeitstag vor der Entbindung und wird den Rest der Schwangerschaft, sowie das 1. halbe Jahr mit den Kleinen und Georgie zu Hause bleiben. Da ja aber Paul noch weiter arbeiten wird, nimmt er seinen Sprössling auch noch öfter, wenn es mal ruhig zugeht, mit, damit die anderen ihn nicht so vermissen. Heute sind die 7 erst bei 4 Interviews, 2 Fotoshootings und am Ende noch bei einem Gig für SM:TV. Es ist gerade Punkt 13 Uhr mittags und die Band hat für 2 Stunden frei, so macht jeder etwas anderes: Rachel telefoniert mit ihrem Jeremy, Jon und Bradley gehen auf Mädchenjagd und Paul, Hannah, Georgie, Tina und Jo sind Mittagessen in einem Café. Eigentlich nur, weil Georgie Hunger hatte (naja, und Paul sowieso), aber Hannah muss auch was essen und Jo und Tina sind nur wegen Georgie mitgegangen, weil sie sich einfach nicht von ihm trennen können. Sie sitzen alle 5 an einem Tisch und trinken (bzw. Paul, Hannah und Georgie essen etwas) eine Cola oder einen Saft. „Nicht mit dem Essen spielen, los, in den Mund stecken und fein essen!“ ermahnt Hannah den Kleinen, als er Jo sein Essen ins Gesicht schmieren will, „Jo auch Hunger!“ verteidigt er sich, „Das ist aber dein Essen, wenn Jo Hunger hat, dann holt sie sich selber was! Und jetzt iss schön, wegen dir mussten wir ja unbedingt hier her gehen!“ meint sie und steckt ihm den Löffel in den Mund. „Aber Mami, bin satt!“, er schiebt seinen Teller in Richtung Hannah, weil er will, dass seine Schwesterchen auch was kriegen, „Georgie, hör auf damit, du schmeißt den Teller noch runter, dann darfst du hier aufwischen!“ meint Paul jetzt und rückt den Teller vom Tischrand weg. „Nein, nicht mehr essen. Satt! Schwesters das essen!“ quengelt er stur und schiebt den Teller zurück, „Nein, komm schon Georgie, sei lieb und iss die paar Häppchen noch! Komm schon, zeig der Mami, dass du ein großer Junge bist und schon ordentlich alleine essen kannst!“ ermahnt Hannah ihn wieder, als er sich die Augen reibt, weil er wieder anfangen will zu weinen. Tina nimmt seinen Löffel und steckt ihn ihm in den Mund und er isst ordentlich weiter, „Na siehst du, geht doch! Braver Junge!“ sagt sie fröhlich, „Ja, er ist gut erzogen!“ fügt Jo amüsiert hinzu, als Georgie sich seinen kleinen Kullerbauch reibt und mit einem „„Mmmmhhhhh“ allein zeigt, wie gut die Pampe auf seinem Teller doch schmeckt. „He, schnell, eins tritt gerade!“ sagt Hannah und legt Georgies Hand auf ihren Bauch und alle anderen springen auch gleich auf und halten ihre Hände hin. „Wow, ist das das obere, oder das untere?“ fragt Tina, da der Tritt eher aus der Mitte kommt, „Das untere, das obere hat die Beine hier drüben!“ erklärt Hannah ihnen und zeigt auf die ungefähre Position der Zwillinge. „Mami? Wann Babys kommen?“ fragt Georgie neugierig, „In etwa 2 Monaten, warum fragst du? Du kannst es wohl kaum erwarten, endlich großer Bruder zu werden, was?“, „Ja!“ lacht er fröhlich und gibt ihr 2 Küsschen auf den Bauch, für jedes Baby einen, auch wenn er nicht weiß, ob und vor allem wo er die Kleinen überhaupt getroffen hat. „Ich glaube, es hat aufgehört!“ meint Paul und isst weiter, auch Tina und Jo setzen sich wieder auf ihre Stühle und Tina füttert Georgie weiter. „Mami, Daddy, fertig!“ ruft er plötzlich ganz stolz, als er ihnen seinen leeren Teller präsentiert, „Super! Hat es geschmeckt?“ fragt Paul und kratz die Reste von dem Teller, um sie ihm noch in den Mund zu stecken. „Ja!“ lächelt er und setzt mit seiner Flasche zum Trinken an, nachdem er den letzten Löffel abgeleckt hat. „Sehr schön, dann können wir ja jetzt gehen, oder wollt ihr noch hier bleiben?“ fragt Hannah und stellt die leeren Teller (Paul ist jetzt auch fertig) aufeinander, „Von mir aus, also ich bin fertig!“ meldet sich Tina zu Wort, „Ich auch, wo willst du denn noch hin?“ fragt Jo und hebt Georgie aus seinem Hochsitz. „Ich wollte mit ihm eigentlich noch ein bisschen spazieren gehen, es regnet gerade nicht und die Sonne guckt ein bisschen raus.“ antwortet sie und packt Georgies Flasche in die Babytasche, wo auch all sein anderes Zeug (wie z.B. Wechselwindeln, Wechselsachen und etwas Spielzeug) drin ist. „Ok, ich komm mit, wenn das ok ist!“ meint Tina und zieht Georgie die Jacke an, „Klar, kommst du auch mit, Jo?“ fragt Paul stellt den einen Stuhl, den sie sich vom Nachbartisch geborgt haben zurück, „Ja, mach ich! Wo gehen wir denn hin?“, „Ich dachte da an eine Runde durch den Park, oder was meint ihr?“ schlägt Hannah vor und schiebt den Buggy vorsichtig aus dem Café. „Klingt gut, dort ist doch ein Ententeich, da kann er doch Enten füttern gehen. Haben wir zufällig altes Brot oder sowas mit?“ fragt Tina, „Ähm, nein, aber ich könnte ja nochmal rein gehen und am Thresen fragen, ob sie nicht noch hartes Brot haben, was wir verfüttern können!“ sagt Paul und geht nochmal hinein. „Wo Daddy hin?“ fragt Georgie neugierig, als er sieht, dass sein Papa plötzlich weg ist, „Er holt Entenfutter, damit wir im Park die Entlein füttern können!“ erklärt Jo ihm und rückt ihm seine Mütze gerade. „Entlein füttern?“ fragt er ganz verwundert, „Ja, im Park sind doch Enten auf dem Teich und die haben bestimmt großen Hunger. Die warten schon auf dich, dass du sie füttern kommst!“ erklärt Tina ihm und er sieht sie interessiert an, „Wieso Hunger? Haben die kein Mittagessen?“, alle lachen und schütteln die Köpfe, als Paul plötzlich wieder zur Tür heraus kommt, mit einem kleinen Sack in der Hand. „Hier, wollten sie gerade wegschmeißen!“ verkündet er und zeigt Georgie das Entenfutter, „Hart. Wieso nicht weich, Daddy?“ fragt er neugierig, „Na weil Enten nun einmal nur hartes Brot essen, genauso wie du nur weiches isst!“ erklärt er ihm und die 5 gehen los. Nach dem Spaziergang sind alle wieder zusammen im Studio versammelt und bereiten sich auf ihr Fotoshooting vor. „Mami? Was ist das?“ fragt Georgie, als er sich im Studio bei den Kameras umsieht, obwohl er eigentlich auf seinem Platz sitzen bleiben sollte, „Das sind Kameras, damit werden Fotos gemacht!“ erklärt der Fotograph ihm und Georgie sieht ihn interessiert an, „Fotos gemacht?“, „Ja, damit mache ich gleich Fotos von deiner Mama und deinem Papa und von Tante Jo, Tante Tina, Tante Rachel und von Onkel Jon und Onkel Bradley auch! Du hast doch bestimmt schonmal Fotos von denen in einer Zeitung gesehen, oder?“, „Ja!...“ antwortet er grinsend und rennt zur Band zurück, „...Mami, Daddy! Gleich Fotos gemacht!“ erklärt er seinen Eltern, was hier gleich passieren wird. „Ja, ich weiß, willst du auch mit aufs Foto?“ fragt Paul ihn, „Ja, auch mit in Zeitung!“ ruft er strahlend, weil er denkt, die Fotos, die gleich gemacht werden, seien für ein Magazin, aber sie sind für das neue Album, das nächsten Monat erscheint. „Du kommst dann aber nicht in eine Zeitung, sondern auf das Album-Cover unserer neuen CD!“ meint Bradley amüsiert, „Nicht in Zeitung?“ wiederholt Georgie beleidigt, „Nein, diese Fotos sind für die neue CD, die die Mami und der Daddy gemacht haben!“ erklärt Tina ihm und er fängt wieder an zu strahlen, „Dann mit in CD!“ ruft er überzeugt, „Ich weiß ja nicht, ob Simon das in Ordnung findet, wenn er einfach mit aufs Cover kommt!“ meint Hannah skeptisch, „Er muss ja nicht mit aufs Cover, es reicht doch, wenn er auf einem Bild im Booklet ist, du siehst doch, wie er sich freut!“ versucht Paul sie zu überreden, „Na wenn du meinst, also von mir aus! Also komm schon, Gee, ab auf die Couch zum Fotos schießen!“ ruft sie ihm zu und setzt ihn auf ihren Schoß. „Ok, alle hinsetzen, wir fangen an!“ ruft die Fotograph und nach etwa einer halben Stunde sind auch schon alle Fotos im Kasten. Als am Abend gegen 9 Uhr alles geschafft ist und alle total fertig nach Hause kommen, ist Georgie schon auf Pauls Armen eingeschlafen und schlummert friedlich vor sich hin. „Oh Mann, bin ich kaputt!“ verkündet Hannah und lässt sich vorsichtig auf die Couch plumsen, „Ich auch! Ich schaffe ihn hier ins Bett und dann gehen wir auch schlafen, was meinst du?“ fragt Paul, während er Georgie im Bad schon auszieht. „Geht klar, ich gehe jetzt duschen und dann ins Bett!“ meint sie und geht ebenfalls ins Bad, „Ok Süße, ich komme mit unserem kleinen Wildfang hier schon klar und mit dem Einschlafen wird er heute garantiert keine Probleme haben!“ meint Paul und gibt ihr einen dicken Schmatzer auf den Mund. „Glaub ich auch, sieh ihn dir mal an, er ist total geschafft! Ihn scheint das Entenfüttern heute am Meisten fertig gemacht zu haben, so wie er um den Teich gerannt ist!“ lacht sie und geht schließlich duschen. Ungefähr eine halbe Stunde später liegen dann alle tief und fest schlafend in ihren Betten und träumen schön. Als gegen Viertel nach 9 am nächsten Morgen Paul aufwacht und auf die Uhr sieht, wundert er sich, dass Georgie nicht schon längst durch die ganze Wohnung rennt, da er sonst schon spätestens halb 8 auf der Matte steht. Also dreht er sich zu Hannah um, küsst sie vorsichtig auf die Wange und steht auf um nachzusehen, ob der kleine Hosenscheißer noch ein seinem Bettchen liegt. Seit er und Hannah von dem neuen Nachwuchs wissen, ist Georgie in sein eigenes Zimmer nebenan umgezogen und musste ein neues Bett kriegen, da sein altes bald wieder in Benutzung ist, doch dann mussten die beiden ja noch ein 2. Bettchen besorgen, immerhin können die 2 Kleinen nicht in einem Bett schlafen – jedenfalls nicht lange! Paul guckt ins Nebenzimmer und kuschelt sich dann verwundert wieder in seine Decke, denn die Band trifft sich heute erst gegen 11 Uhr, dafür sind sie dann aber auch 4 Tage auf der ganzen Welt unterwegs. Doch gerade, als er beim Einschlafen ist, geht die Tür auf und Georgie rennt auf ihn zu, „Daddyyyyyyyyyyy! Aufstehen!“ schreit er durchs ganze Zimmer, was schließlich auch Hannah aufweckt, „Pssst! Nicht so laut, die Mami schläft noch! Guten Morgen mein Kleiner!“ begrüßt Paul ihn und Georgie springt auf seine Decke. „Morgen, Daddy!“ strahlt er und krabbelt in die Bettmitte, „He, guten Morgen Georgie!“ kommt es plötzlich von Hannah, als er sie versehentlich anschubst. „Oh, Morgen Mami! Tschulidgung!“ entschuldigt er sich und lehnt sich zu ihr runter, um ihr ein Küsschen zu geben, „Ist schon ok, Morgen Pauly!“ meint sie noch ganz verschlafen und dreht sich zu Paul um, „Morgen Liebling! Haben wir dich geweckt?“, sie schüttelt den Kopf und die beiden küssen sich, werden dabei jedoch von Georgie unterbrochen. „Wann zur Band, Mami?“ fragt er neugierig, „Heute gar nicht! Du und ich, wir bleiben heute zu Hause! Wir haben dir doch erklärt, dass die Mami jetzt nicht mehr arbeiten darf, weil die Babys mir viel zu schwer werden! Und der Daddy muss heute mit der Band wegfliegen und kommt erst überüberübermorgen wieder!“ erklärt Hannah ihm, doch er sieht sie nur traurig an, „Warum ich nicht mit? Will auch mit!“, „Nein mein Süßer, du kannst aber nicht mit! Daddy und die anderen haben eh keine Zeit für dich, deswegen bleibst du mit Mami hier und kümmerst dich ein bisschen um sie, ok?“ versucht Paul ihn zu trösten, „Ok! Mami und Babys helfen!“ sagt er überzeugt und steht plötzlich auf, um in sein Zimmer zu rennen. „Was ist jetzt?“ fragt Paul verwundert, „Er holt irgendwas, glaube ich!“ antwortet Hannah, aber sicher ist sie auch nicht, doch da hören sie schon, wie drüben etwas herunter fällt. „Oh nein, er nimmt schon wieder sein Regal auseinander!“ sagt Paul augenverdrehend, „Da Daddy! Für dich!“ meint Georgie, als er wieder ins Schlafzimmer stürmt und überreicht ihm seinen kleinen Lieblingsteddy. „Aber das ist doch deiner, willst du den nicht mehr?“ fragt er, „Daddy mitnehmen, damit uns nicht vergessen!“, „He, ich vergesse euch doch nicht, ich komme doch jeden Abend wieder heim. Denkst du, ich lasse euch beide einfach alleine?“, „Nein! Daddy hier bleiben!“, „Ja, Daddy bleibt doch hier, aber er muss halt auch mal arbeiten gehen, damit er Geld verdient, damit du neues Spielzeug kriegen kannst!“ erklärt Hannah ihm jetzt, „Neues Spielzeug auch für Babys?“, „Ja, für dich und für die Babys!...“ antwortet Paul und sieht dann auf die Uhr, „...Was? Schon so spät? Ich muss doch langsam aufstehen! Oder wollen wir heute nicht zusammen frühstücken?“, „Doch Daddy, du mit frühstücken!“, „Ok, dann aber los jetzt, raus aus den Federn!“, er zieht ihm die Decke weg, hebt ihn hoch und pustet ihn auf seinen kleinen Kullerbauch. „Ah, Daddy nein! Aufhören! Mamiiiiii, hilfe!“ quiekt er und strampelt wie wild mit den Beinen, „Nein, die Mami kann dir nicht helfen! Jetzt bist du dran!“ knuddelt Paul weiter, „Aaaah, Mamiiiiiiiiiiiii!“, „Ok ok, ich komme ja schon und helfe dir!“ meint Hannah dann doch schmunzelnd und steht schließlich auch auf, „Aaah Daddyyyyyy, hör auf! Mami kommt und hilft mir!“ krietscht er immernoch mit den Beinen strampelnd, „So, aber jetzt bist du wirklich dran!“, Paul setzt ihn auf den Wickeltisch und wuschelt ihm über den Kopf. „Na, du lebst ja noch! Hast du diesmal Daddy besiegt?“ fragt Hannah ihn, als sie auch ins Badezimmer kommt, „Ja! Ich gewinnt!“ verkündet er stolz, „Super gemacht!“ lobt ihn sie ihn ironisch und küsst ihn auf seinen kleinen Kopf mit den dunklen zerzausten Haaren. „Machst du ihn fertig? Dann kann ich schon Frühstück machen, oder soll ich ihn wickeln? Du weißt schon, nicht, dass er dich in den Bauch tritt oder sowas, du weißt doch, dass er immer rumstrampelt!“ meint Paul etwas besorgt, als er sieht, das Georgie schon wieder herumzappelt. „Nein nein, er weiß, dass er mich nicht treten darf, geh du ruhig was zu essen machen und ich wickle ihn hier!“ schiebt Hannah ihn aus dem Badezimmer, „Ja, Mami windeln!“ ruft Georgie begeistert, „Siehst du? Er will mit seiner Mami alleine sein! Du hast ihn jeden Morgen gewickelt, jetzt bin ich dran! Ich muss lernen, mit ihm alleine klar zu kommen! Du gehst jetzt jeden Tag arbeiten und ich hab hier bald 3 Kinder, bei denen die Windeln gewechselt werden müssen, also los, raus hier!“ sagt sie in einem Atemzug und schiebt ihn wieder zur Tür heraus, „Ist ja schon gut, ich bin ja schon weg! Aber wenn du Hilfe brauchst, dann sag einfach Bescheid, ich...“, schon war die Tür zu! „So Georgie Süßer, jetzt werden wir 2 dem Papa mal zeigen, dass wir auch ohne ihn klar kommen, nicht wahr?“ fragt Hannah ihn, als sie ihm den Schlafanzug auszieht, „Ja! Mami und Georgie gutes Team!“ strahlt er fröhlich und hilft beim Socken ausziehen, „Genau! Und nachher, wenn Daddy dann mit der Band unterwegs ist, werden wir 2 mal in die Stadt gehen und für Tante Tina was zum Geburtstag holen, ok?“, „Jaaaaaaa! Tina bald Geburtstag!“, „Ja, sie hat nächste Woche und da willst du ihr doch bestimmt was Schönes schenken, oder?“, „Ja! Schönes Geschenk!“ nickt Georgie total happy und will sich auf sein Töpfchen setzen, „Willst du es doch mal mit dem Topf probieren? Du hast wohl vor, jetzt Einen auf großen Bruder zu machen?“, Hannah staunt nicht schlecht, das ist das 1. Mal, dass Georgie sich freiwillig auf den Topf setzt. „Ja, ich jetzt großer Bruder, also muss auf Töpfchen!...“ erklärt er ihr und steht wieder auf, um ihr zu zeigen, dass er rein gemacht hat, „...Guck Mami! Pipi gemach!“, „Wow, super! Du bist ja wirklich schon ein ganz Großer! Komm mal her, das zeigen wir mal dem Papi! Der wird staunen!“ sie hebt ihn vom Wickeltisch und die beiden gehen in die Küche, wo Paul gerade sein Fläschchen fertig macht. „Daddyyy! Guck mal, Pipi in Töpfchen gemacht!“ schreit er begeistert und springt ihm in die Arme, „Ehrlich? Super! Ich bin ja so stolz auf dich! Damit hilfst du der Mami ganz doll, wenn du jetzt schon alleine aufs Töpfchen gehen kannst!“ lobt er ihn und gibt ihm einen dicken Kuss auf seine kleine Stupsnase. „Ja, ich Mami helfen! Komm Mami, weiter anziehen!“, er springt auf den Boden und rennt wieder ins Bad, „Er scheint ja wirklich begeistert zu sein von deinen Wickelkünsten!“ meint Paul schmunzelnd und küsst sie, „Ja, du hast dir wohl eingebildet, dass du der einzige bist, der das kann? Ich muss mit ihm noch ein bisschen üben, immerhin hab ich demnächst 2 kleine Kids zu wickeln!“, sie geht zurück ins Badezimmer und macht Georgie fertig, damit sie mit ihm in die Stadt kann. Also wird erst gefrühstückt und dann muss sich Georgie schweren Herzens für die nächsten Tage von seinem Papa verabschieden. So stehen alle zusammen etwa eine Dreiviertel Stunde später am Flughafen und albern mit Georgie herum. „So, wir müssen dann los, macht also nicht mehr so lange!“ drängelt Paul, der zwar auch nicht weg will, aber trotzdem keinen Bock hat, den Flieger zu verpassen, „Ja doch, machs gut du kleiner großer Süßer! Finde ich voll super, dass du jetzt aufs Töpfchen gehst!“ meint Rachel begeistert und umarmt Hannah dann noch, bevor sie ihr Ticket entwertet und zum Flugzeug geht. „„Ja, machts gut ihr 2, wir sehen uns ja in spätestens 4 Tagen wieder, oder?“ fragt Jon, während er sein Ticket in der Hosentasche sucht, „Ja, wenn nichts dazwischen kommt, sehen wir uns dann also am Freitag!“ antwortet Hannah und verabschiedet sich inzwischen von Tina, Jo und Bradley, die allerdings mehr mit Georgie beschäftigt sind, als mit ihr. „Mami? Pipi!“ sagt er leise und rennt plötzlich los, „Georgie! Warte! Du kannst doch nicht einfach weg rennen!“ ruft Hannah und Paul rennt ihm hinterher und trägt ihn dann zurück, „Na sag mal, die Mami darf doch nicht hinter dir herlaufen! Ich denke du willst ihr helfen!“ ermahnt er ihn und setzt ihn jetzt in seinen Buggy, als er wieder bei den anderen ist. „Mami! Pipi!“ drängelt er als Entschuldigung, „Bist du deswegen los gerannt?“ fragt Paul nochmal, „Ja, muss Pipi!“ ruft er jetzt eher weinend, „Na dann, also ciao ihr Lieben, ich muss mit ihm aufs Klo!“, sie und Paul umarmen sich nochmal, küssen sich und dann machen sie sich beiden auf den Weg, Hannah in die eine Richtung und Paul in die andere, „Georgie, pass gut auf die Mami und die Babys auf, verstanden?“ ruft er ihnen noch hinterher und geht dann auch zum Flugzeug. Paul hat alles getan, damit er rund ums Geburtsdatum der Zwillinge frei kriegen kann, doch es war nichts zu machen: er muss durcharbeiten! Trotzdem hat er Glück, die Band wird in dieser Zeit gerade auf Englandtour sein, vor allem gerade rund um London, somit könnte er (vorausgesetzt er steht nicht gerade auf der Bühne) jederzeit ins Krankenhaus eilen, falls es losgehen sollte. So vergehen also auch die letzen 6 Wochen wie im Flug und nun ist es noch eine Woche bis zum geplanten Geburtstermin. Bei Zwillingen muss man ja immer mit ein paar Tagen früher rechnen, damit steht also noch alles offen, was die Entbindung betrifft. Heute will Hannah mit Georgie wieder in die Stadt, weil seine gute Hose ihm langsam zu kurz wird, also müssen sie eine neue holen. Nachdem die beiden ausgeschlafen haben und ein ausgiebiges Frühstück hatten, machen sie sich auf den Weg in die Londoner Innenstadt. Sie kommen gerade aus dem Laden, wo sie 2 neue Jeans für Georgie gekauft haben, da klingelt das Handy und Hannah setzt sich mit dem Kleinen auf eine Bank, um in Ruhe zu telefonieren. „Mami, Telefon!“ macht er sie auf das Gebimmel aufmerksam, „Ich weiß, hier, setz dich hin und bleib fein hier, wir gehen gleich weiter!...“ ermahnt sie ihn und setzt ihn auf die Bank, dann geht sie ran, „...Hallo?...Hi Pauly!...Was sollen wir machen? Wir sitzen gerade unter einem Baum in der Stadt und haben für Georgie 2 neue Hosen gekauft!...Na weil er in seine alte nicht mehr reinpasst!...Ja, er ist schon so groß! Meine Güte, wird Zeit, dass du mal wieder heim kommst, du weißt ja gar nicht mehr, wie groß dein Sohn ist!...Den Zwillingen geht's gut! Sie strampeln wie verrückt!...Nein, haben sie noch nicht, sie liegen immernoch mit dem Hintern nach unten, aber sie haben ja noch eine Woche Zeit!...“, plötzlich sieht Georgie auf der anderen Straßenseite eine kleine Katze und rennt los! „...Ja, wir lieben dich auch, grüße die anderen schön von uns! Machs gut!...“, sie legt auf und dreht sich zu Georgie um, der in diesem Moment gerade auf die Straße rennt, „...Georgie! Halt, bleibt stehen!...“, sie springt auf und läuft hinter ihm her – doch schon zu spät! Sie sieht nur noch, wie ein Auto eine Vollbremsung macht, Georgie mit voller Wucht über die Frontscheibe fliegt und dann schließlich bewegungslos hinter dem Auto liegen bleibt! „...Georgiiiieeeeeee!“ brüllt sie verzweifelt, doch er bewegt sich nicht, er blutet stark am Kopf und sein linker Arm ist etwas verdreht! Der Autofahrer springt sofort aus seinem Wagen und stürzt sich auf ihn, „Oh mein Gott! Das tut mir so leid! Ich hab ihn nicht gesehen, er kam einfach ganz plötzlich auf die Straße geschossen, ich konnte so schnell nicht bremsen! Ist er in Ordnung?“ fragt er total geschockt, „Ich weiß es nicht! Georgie, sag doch was! Wach auf!“, Hannah hockt neben ihm auf der Straße und hält seine kleine, blutverschmierte und aufgeschürfte Hand und weint, sie weiß, dass sie ihn nicht umdrehen darf, sonst könnte sie ihm im Ernstfall die Wirbelsäule verletzten. „Ich rufe einen Krankenwagen! Fühlen Sie seinen Puls!“, der Autofahrer springt auf und eilt zu seinem Wagen, um den Notarzt zu rufen, währenddessen ertastet Hannah vorsichtig das Handgelenk ihres kleinen Sohnes und versucht seinen Puls zu fühlen, doch sie ist einfach zu aufgeregt, um nicht selbst wie verrückt zu zittern. Um die Unfallstelle herum stehen hunderte von Leuten, die die Szene interessiert verfolgen, alle drängeln sich vor, um einen Blick zu erhaschen was genau passiert ist, doch die meisten davon wollen nur sehen, was die verzweifelte junge Mutter, die nebenbei aussieht wie Hannah von S Club 7, mit ihrem Sohn macht! Plötzlich spürt Hannah ein starkes Zeihen im Bauch und sie weiß ganz genau was das bedeutet, „Oh nein, nicht jetzt!“ sagt sie leise mit schmerzverzerrtem Gesicht und hält ihre Hand auf ihren Bauch. „Der Krankenwagen wird jeden Moment hier sein!...“ versucht der Autofahrer sie zu beruhigen, doch sie hat im Moment ganz andere Sorgen, „...Was haben Sie?“ fragt er plötzlich, als er bemerkt, dass sie scheinbar auch Schmerzen hat. Plötzlich springt ein Mann aus der Menschenmenge heraus und läuft auf Georgie zu, „Ich bin Arzt! Lassen Sie mich durch!“ ruft er und stürzt sich auf den kleinen bewegungslosen Körper. „Was hat er denn? Lebt er noch?“ fragt Hannah ganz verzweifelt, ihr kullern die Tränen übers Gesicht – vor Angst und vor Schmerzen, „Ja, sein Puls ist zwar schwach, aber er scheint stabil zu sein! Er scheint einige Frakturen zu haben und vielleicht auch eine Gehirnerschütterung! Ist der Krankenwagen schon unterwegs?“, „Ja, er müsste gleich hier sein!“ antwortet der Autofahrer, der sich in der Zwischenzeit um Hannah kümmert, „Was haben Sie? Haben Sie auch etwas abbekommen?“ wendet sich der Arzt jetzt an sie, nachdem er Georgie in die stabile Seitenlage gebracht hat. „Nein, ich...aaaaah, au, verdammt, das tut so weh!“, die Wehen werden immer stärker, aber Hannah weiß, dass sie die Babys auf keinen Fall jetzt bekommen kann, sie liegen ja noch falsch herum im Bauch, „Haben Sie Wehen?“ fragt der Autofahrer und hält sie aufrecht, dass sie nicht zusammenbricht. „Ja, aber es geht schon wieder! Das ist bestimmt nur der Schreck!“ lügt sie, sie will, dass sich der Arzt weiter um Georgie kümmert und nicht um sie, sie meint, sie mache das ja nicht zum 1. Mal, sie käme schon klar, doch da hat sie sich wohl geirrt, in diesem Moment platzt die Fruchtblase! „Oh Gott, setzten Sie sich hier her und bleiben Sie sitzen! Atmen Sie tief durch die Nase ein und durch den Mund aus! Sie kennen das doch bestimmt schon!“ ordnet der Arzt ihr an und legt seine Jacke auf die Bordsteinkante, damit Hannah sich nicht auf den kalten Boden setzen muss. „Danke, aber ich...ahhhhhhhhhh!“ schreit sie plötzlich, doch da hören sie auch schon den Krankenwagen! Während versucht wird, Georgies Zustand zu stabilisieren, wird bei Hannah ein Ultraschall gemacht, um sicher zu gehen, dass sie es noch bis ins Krankenhaus schaffen, „Also lange kann es jetzt nicht mehr dauern, das Baby liegt mit dem Köpfchen schon im Becken!“ stellt der Sanitäter fest, „Und das andere Baby? Hat es sich auch noch gedreht?“ fragt sie besorgt, „Wie, da ist noch eins?...“, der junge Sanitäter ist ganz verwundert, er hatte das 2. auf den 1. Blick gar nicht gesehen, „...Ja, der Kopf liegt auch unten! Einer normalen Geburt steht also nichts im Wege! Aber Sie sollten sie trotzdem noch drin behalten, wenigstens bis wir im Krankenhaus sind, wir sind hier nicht wirklich für Entbindungen ausgestattet!“ meint er skeptisch, als er sich so im Krankenwagen umsieht, „Ich werde mir Mühe geben!“ meint Hannah etwas ängstlich, sie will die Zwillinge nicht alleine kriegen, „Wurde eigentlich schon jemand informiert? Der Vater oder die Großeltern oder jemand?“ fragt der Sanitäter jetzt, da fällt Hannah ein, dass vor lauter Aufregung alle vergessen haben, Paul anzurufen, „Nein, aber bitte könnten Sie meinem Freund Bescheid sagen? Er ist über Handy erreichbar!“, „Natürlich, ich nehme mal an, Sie haben seine Nummer im Kopf?“ fragt er, dann ruft er bei Paul an, der zu dieser Zeit gerade in einer Bandbesprechung steckt. Während Hannah und Georgie also ins Krankenhaus gebracht werden, unterhält Simon sich mit den anderen 6 der Band, wie der Terminplan für die nächsten Monate aussieht. „Paul, ich gehe mal davon aus, dass Hannah noch nicht wiederkommen wird, oder?“ fragt Simon ihn, „Nein, ich glaube nicht! Sie braucht diesmal doppelt soviel Zeit, um wieder fit zu werden, immerhin sind es diesmal gleich 2 Babys!“, plötzlich klingelt sein Handy und er sieht die anderen fragend an, „Das ist deins!“ sagt Bradley, „Ich weiß, ich wundere mich bloß, wer das sein könnte!...“er steht auf und geht zur Tür heraus, um zu telefonieren, „...Ja?...Wie bitte?...Oh mein Gott!...Ja, ja ich bin so schnell wie möglich da!...Danke schön!...Ja, tschüss!“, er stürmt wieder zu den anderen und erzählt, was los ist. „Was ist denn los?“ fragt Jo besorgt, als sie sieht, wie aufgewühlt Paul ist, „Georgie hat einen schweren Unfall gehabt und Hannah liegt bereits in den Wehen! Ich muss dringend dahin!“, er krallt sich seine Jacke und eilt aus dem Raum. „Die anderen sehen sich geschockt an, „Oh Gott, hoffentlich geht's dem kleinen Kerl gut! Ich frage mich, wie das passieren konnte! Hannah passt doch sonst so gut auf ihn auf!“, Rachel ist total aufgeregt, was wohl passiert ist, „Sie kann so gut aufpassen wie sie will, du hast doch letztens am Flughafen auch noch mitgekriegt, wie er plötzlich weggerannt ist, oder? So schnell kannst du gar nicht gucken!“ meint Jon, „Das muss nicht unbedingt etwas mit gut oder nicht gut aufpassen zu tun haben! Ihr wisst doch wie kleine Kinder sind, vor allem so kleine wilde Jungs wie Georgie! Die wollen alles wissen und bums, schon passiert was!“, alle sehen Simon überrascht an, seit wann kennt er sich denn mit Kleinkindern aus? „Er hat Recht! Keiner kann sagen, dass Hannah deswegen keine gute Mutter ist! Mütter, die ihre Kinder völlig verwöhnen und sie dadurch zu Waschlappen machen sind auch nicht immer viel besser, im Gegenteil, solche Kinder werden meistens unterschätzt und dann wird immer wieder gesagt: nein, mein Kind macht keine Dummheiten, es ist doch gut erzogen und schon rennt es, wenn es mal unbeaufsichtigt ist auf eine Bahnschiene oder Schnellstraße und werden leider sogar tödlich verletzt, aber die Eltern sind ja nie schuld!“ regt Jon sich jetzt auf und auch Tina scheint seiner Meinung zu sein, „Natürlich ist Hannah keine schlechte Mutter! Ich staune sogar immer wieder, wie gut sie mit Georgie klarkommt! Sie passt super auf ihn auf, aber von einer jungen Mutter, die alleine durch die Stadt geht und nebenbei bemerkt auch noch mit Zwillingen hochschwanger ist kann man doch nun wirklich nicht verlangen, dass sie, wenn der kleine Sohn plötzlich auf die Straße rennt, durch die halbe Stadt hinter ihm her rennt, oder? Und sie übermuttert ihn ja nun wirklich nicht! Paul und Hannah wissen genau, wie sie ihre Kinder gut erziehen und ich finde das eine sehr gute Methode! Sie verbieten dem Kleinen fast gar nichts, sondern lassen ihn selber feststellen, was er problemlos machen kann und was nicht! Ich meine, sie waren doch auch mal Kinder und sie wissen, dass Kinder die Sachen, die ihnen verboten werden, noch lieber ausprobieren wollen! Und es ist ja nun wirklich nicht so, dass sie ihn mit Absicht auf die Straße geschubst hätte oder sowas!“, Tina ist total aufgebracht, ohne Grund eigentlich, denn niemand hatte ja behauptet, dass Hannah ihre Aufsichtspflicht vernachlässigt hat. „Ich wette, er ist wieder einfach so los gerannt und so schnell konnte Hannah nicht reagieren und schon war es passiert! Er ist bestimmt in ein Auto gelaufen oder sowas!“ vermutet Jo nachdenklich, „Was macht dich denn so sicher, dass es in der Stadt passiert ist? Vielleicht ist er zu Hause irgendwo runtergefallen oder so! Oder er hat sich die Finger eingeklemmt oder verbrannt irgendwo!“ ratet Bradley weiter, „Aber sie war doch mit ihm in der Stadt, das hat Paul doch vorhin erzählt, dass sie für Georgie neue Hosen brauchte! Ich nehme mal an, dass er in der Stadt plötzlich auf die Straße gerannt ist!“ entgegnet Jo ihm besserwisserisch. Währenddessen liegt Hannah noch immer in den Wehen, die Ärzte und Krankenschwestern um sie herum versuchen zwar, sie zu beruhigen, indem sie ihr sagen, dass es Georgie gut geht und es bei ihr auch nicht mehr so lange dauern wird, aber das hilft ihr nur wenig. Die Warterei bis es endlich Neuigkeiten aus dem OP gibt, oder bis wenigstens Paul bei ihr ist kommen ihr wie eine Ewigkeit vor, immer wieder sieht sie auf die Uhr und versucht, durch ruhiges Atmen die Schmerzen zu ertragen. „So Ms. Spearritt, jetzt haben Sie es fast geschafft, Sie sind bei knapp 9 cm, d.h. Baby Nummer 1 heute ist schon fast zu sehen!“ reißt ein Arzt sie plötzlich aus ihren Gedanken, „Wie lange glauben Sie wird es noch dauern?“ fragt sie ungeduldig, „Naja, bei einem Baby würde ich sagen noch so...mh...ungefähr eine halbe Stunde, aber da es 2 sind, denke ich, so in einer Dreiviertel bis ganzer Stunde haben Sie es hinter sich! Haben Sie eigentlich jemanden, der Sie bei der Entbindung unterstützen wollte? Heutzutage ist doch kaum jemand noch alleine in dieser Zeit!“ versucht er jetzt, sie etwas abzulenken, „Ja, aber der Papa der Kleinen ist noch nicht hier! Aber er beeilt sich!“, „Ach so, deswegen wollen Sie, dass sich die beiden noch ein wenig Zeit lassen! War er beim 1. Mal auch schon dabei?“, das Ablenkungsmanöver scheint zu helfen, Hannah bleibt ruhig und konzentriert sich auf die Geburt. „Ja, aber er möchte doch auch sehen, wie seine Töchter zur Welt kommen, diesmal wollte er es allerdings mehr genießen, beim letzten Mal war ja alles neu für uns und wir hatten total Angst, dass irgendwas nicht in Ordnung ist! Aber diesmal ist es wahrscheinlich auch nicht viel besser, immerhin liegt unser kleiner Schatz drüben im OP und hatte gerade einen schweren Unfall!“, „Das tut mir leid, aber Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen! Wir haben in unserem OP-Team einige der besten Ärzte und die tut ihr Bestes, um Ihren kleinen Georgie wieder gesund zu machen!...“, er untersucht Hannah nochmal und macht sie darauf aufmerksam, dass es jetzt Zeit ist, zu pressen, „...So, 10 cm, ich hab so das Gefühl, ihre Mädchen wollen ihrem Papa einen Strich durch die Rechnung machen und schon vor ihm hier sein! Also, dann fangen wir jetzt lieber an, pressen Sie erst ganz vorsichtig und sobald ich es sage geben Sie Gas, ok?“, Hannah lehnt sich zurück und atmet tief durch, da muss sie jetzt eben alleine durch. Plötzlich geht die Tür auf und jemand kommt herein gestürmt. Sie dreht sich zur Tür und lächelt, „Paul! Du hast es ja doch noch geschafft!“, „Ja, denkst du, ich lasse dich in so einer Situation allein?“, er küsst sie auf die Stirn, nimmt ihre Hand und setzt sich neben sie auf einen Stuhl. „Ok, dann kann es ja losgehen! Also los, vorsichtig nach unten schieben! Ganz langsam, nicht so schnell!“ macht der Arzt die beiden jetzt wieder auf ihre eigentlich Aufgabe hier aufmerksam, „Wie geht's Georgie? Hast du schon irgendwas gehört?“ fragt Paul sie besorgt, „Nein, sie halten uns aber auf dem Laufendem!“ versucht Hannah ihn zu beruhigen, doch da geht plötzlich wieder die Tür auf und eine Krankenschwester in grünen OP-Sachen kommt herein um ihnen Nachrichten von Georgie zu überbringen. „Georgie hat die OP sehr gut überstanden! Er schläft noch, aber er wird wieder ganz gesund, er hat nur ein paar Platzwunden und Schrammen, aber seinen komplizierten Bruch am Ellbogen haben wir wieder hinbekommen! Er hat zwar jetzt einen dicken Gips um, aber sobald er aufwacht, ist wieder alles in Ordnung! Aber wie ich sehe, komme ich etwas ungelegen, dann viel Glück noch und alles Gute!“ und schon ist sie wieder zur Tür heraus und Paul sieht Hannah erleichtert an und küsst sie überglücklich. Jetzt können sie sich in aller Ruhe auf ihre Zwillinge konzentrieren, was das Ganze hoffentlich leichter macht. „Ok und jetzt feste! So fest Sie können, das 1. Köpfchen kann ich schon sehen!“ ordnet der Arzt an und Hannah presst so fest sie kann, drückt dabei aber Pauls Hand ziemlich kräftig, während er ihr vorsichtig den Schweiß von der Stirn wischt, „Aua, Paul, tu doch was! Das tut so weh!“ stöhnt sie leise, „Scht, ich weiß mein Liebling! Ich bin doch hier! Denk an Georgie, er ist so stolz auf dich, er freut sich doch so über seine Schwestern!“, „Das sieht gut aus, nochmal ganz fest und dann ist der kleine Wurm da! Hier sehen Sie mal, der Kopf ist schon da!“, der Arzt winkt Paul zu sich und er lehnt sich zu ihm vor, um seine 1. Tochter auch sehen zu können. „Oh mein Gott, Hannah, sie ist wunderschön! Sie hat ganz helle Haare!“, er ist ganz begeistert vom Anblick des Babys, doch sie kann dazu nichts sagen, sie presst so fest sie kann und drückt seine Hand, „Aaaaaaaahhhhhhhhhhhhhh......“, „Geschafft! Hier ist sie, ein bildhübsches gesundes Mädchen!“, Paul darf der Kleinen die Nabelschnur durchschneiden und sie vorsichtig Hannah auf die Brust legen, „Da, sieh mal, ist sie nicht süß? Sie sieht genau so aus wie du!“ stellt er gerührt fest und auch Hannah laufen kleine Tränen über die Wange, „Ja, sie ist so niedlich! Sieh mal, ihre kleinen Fingerchen und Zehen, ich dachte schon, dass Georgie klein war, aber er ist ja ein richtiger Riese dagegen gewesen...aaaaaahhhhhhhh....“, jetzt will die kleine Schwester auch raus und das kündigt sie mit wieder sehr heftigen Wehen an. „Ich nehme die Kleine mal mit zur Untersuchung, damit Sie hier gleich Platz für das andere Baby haben!“ erklärt die Krankenschwester und nimmt das kleine Paket mit. „“Na kommen Sie schon, nochmal ganz feste drücken, dann ist Nummer 2 auch da! Einmal noch!“, Hannah gibt ihr Bestes und auch Paul strengt sich an, sie so gut er kann zu unterstützen und dann hören sie auch schon einen 2. kleinen Schrei und auch hier nimmt Paul den kleinen Fratz und legt ihn ebenfalls auf Hannahs Bauch. „Auch ein gesundes Mädchen! Und wenn ich mich nicht irre, dann gibt es auch bloß eine Plazenta, d.h., sie haben eineiige Zwillinge!“ stellt der Arzt fest, aber die beiden jetzt 3-fachen Eltern bekommen das (vorerst) gar nicht mit, „Oh Gott, sieh nur, sie ist genau so süß wie die 1.!“, Paul ist total gerührt von seiner 2. Tochter und auch Hannah ist völlig fasziniert von dem kleinen Mädchen, „Ja, sie sieht ihr sehr ähnlich, ich würde sogar sagen, sie sieht genau so aus! Oder bilde ich mir das nur ein?“, „Nein, keines Wegs, sie sehen identisch aus, herzlichen Glückwunsch, sie haben damit 2, ach was, 3 sind es ja bereits, 3 kerngesunde Kinder!“. Das 2. Baby wird auch noch untersucht und nachdem Hannah sich dann auch etwas ausgeruht hat, gehen Paul, sie und die Zwillinge zu Georgie, der gleich nach dem Aufwachen nach seiner Mama geweint hat. Er macht große Augen, als erst Paul, den er ja eigentlich noch nicht erwartet hatte hereinkommt. Doch noch mehr staunt er, als jeder seiner Elternteile ein in eine rosa Decke eingewickeltes Bündel im Arm halten. „Daddy, Mami! Babys da?“ fragt er gleich ganz gespannt, „Ja, guck mal, dass ist deine kleine Schwester Josie!“ stellt Hannah ihm seine kleine Schwester vor, von der er ganz begeistert ist, „Süß! Da noc